Endlich mehr Sport: Erzähle deine Geschichte (Teil 3)

„Kindern erzählt man Geschichten zum Einschlafen – Erwachsenen, damit sie aufwachen.“ (Jorge Bucay) Erzähl uns deine Geschichte! Inspiriert durch den tollen Erfolg von Marcus, der durch Sport und Ernährung 40kg in einem Jahr abgenommen hat, ist in unserer Facebook-Gruppe „Endlich mehr Sport“ eine neue Idee geboren. Ich werde im Ausdauerblog dich zu Wort kommen lassen – erzähl uns deine Geschichte! Heute im dritten Teil zeigt uns Margot, dass Laufen und Triathlon ganz sicher keine Frage vom Alter sind. Tine eifert erfolgreich ihrem Bruder nach und Mario kämpft gegen eine fiese Krankheit -Multiple Sklerose. Dank Sport ist er dabei richtig erfolgreich. Laufen?!? Nix für mich! von Margot Ritzinger Ich bin Margot, 51 Jahre alt, habe durch das Laufen 15 kg abgenommen und mich um 3 Kleidergrößen „verkleinert“. Wie es dazu kam, könnt ihr in meiner Geschichte nachlesen… Wenn ich es mir so recht überlege, dann hat eigentlich alles so richtig vor zehn Jahren begonnen. …

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Endlich mehr Sport: Erzähle deine Geschichte (Teil 1)

„Kindern erzählt man Geschichten zum Einschlafen – Erwachsenen, damit sie aufwachen.“ (Jorge Bucay) Erzähl uns deine Geschichte! Inspiriert durch den tollen Erfolg von Marcus, der durch Sport und Ernährung 40kg in einem Jahr abgenommen hat, ist in unserer Facebook-Gruppe „Endlich mehr Sport“ eine neue Idee geboren. Ich werde im Ausdauerblog dich zu Wort kommen lassen – erzähl uns deine Geschichte! Und den Beginn macht natürlich der Ideengeber himself. Allerdings soll Marcus nicht allein auf der Bühne stehen und deshalb gesellt sich Yvonne dazu, die eine ähnlich beeindruckende Abnehm- und eine noch beeindruckendere Sportgeschichte zu erzählen hat. Bühne frei für Marcus und Yvonne: Der Dom ist das Ziel von Marcus Kohl Meine Name ist Marcus, bin nun 36 Jahre alt, verheiratet und wohne in der Nähe von Köln. Circa 20 Jahre hatte ich keinen Sport gemacht. Selbst im Alltag war mein Motto „Lass es uns erstmal im Sitzen versuchen“. Natürlich gab es immer …

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Mentale Stärke – Die wichtige Rolle der zweiten Reihe

Ein Gastbeitrag von Antje Heimsoeth Wer hat dich heute inspiriert? Über wen hast du dich geärgert? Und wer hat dich herausgefordert? Egal, welche Sportart du betreibst – es gibt immer ein Umfeld, in dem du dich bewegst: Vereins- und Mannschaftskameraden, Trainer und Co-Trainer, Physiotherapeuten, Ärzte, Freunde und Familienangehörige usw. Dieses Umfeld formt dich – ob du willst oder nicht – und bestimmt deine mentale Stärke. Die Haltungen, Erwartungen, Ansprüche, Forderungen und Rückmeldungen jener Menschen, die dich umgeben, wirken sich auf dein Denken, Fühlen, Handeln und Verhalten aus. Niemand wird erfolgreich ohne ein unterstützendes Umfeld und Netzwerk. Es fängt bei Trainingsgemeinschaften an und hört bei Wettkämpfen nicht auf. Die deutsche Fußball-Nationalelf wäre nicht Weltmeister geworden ohne das Team aus Physiotherapeuten, Ärzten, Athletiktrainern bis hin zu den Lebenspartnern im Hintergrund. Stabilisieren oder schwächen, fördern oder zurückhalten – alles ist möglich Unser Umfeld hat gleich mehrere Funktionen für uns: Es kann uns stabilisieren, …

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TRX Training: 3 Gründe warum es gut tut, in den Seilen zu hängen

Ein Gastbeitrag von Beatrice Drach Du suchst nach einem einfachen, effektiven, abwechslungsreichen Ganzkörpertraining, das auch noch unheimlich viel Spaß macht? Du hast wenig Zeit, oder möchtest wenig Zeit für Dein Krafttraining aufwenden? Bist Du Ausdauersportler und möchtest schneller werden? Nein, dies ist keine Werbesendung 🙂 sondern hier schreibt eine Läuferin, deren Herz seit Jahren für das Training mit dem Schlingenseil (in meinem Fall ist es das TRX Training) schlägt. Warum TRX Training? Mich hat von Anfang an der Abwechslungsreichtum dieser Trainingsmethode sowie die schnelle Wirkung auf meine Rumpfstabilität beeindruckt. Wie fast alle Ausdauersportler bin ich einfach gerne in der Natur und liebe den Wechsel der Jahreszeiten. Als Hundebesitzerin tut es mir zusätzlich um jede Sporteinheit leid, bei der mein kleiner Hund zu Hause bleiben muss. Hanteln stemmen im Fitnessstudio ist ebenfalls nicht wirklich meines. Schwimmen liebe ich – leider ist es immer mit hohem Zeitaufwand verbunden. Was ich aber weiß …

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Sport ist ein Teil von mir – mein Umweg zum Ironman

Ein Gastbeitrag von Nadin Eule Rückblickend hätte über die Jahre auch alles wirklich komplett anders kommen können. Sport ist ein Teil von mir, seit ich denken kann. Wenn ich aber genau darüber nachdenke, brachten mich eher Zufälle von einer Station zur nächsten. Natürlich spielt auch eine große Portion Ausdauer und Willenskraft dabei eine Rolle. Dennoch gab es für mich keinen größeren, übergeordneten Plan. Vielmehr suchte ich im Sport immer den Ausgleich vom Alltag, genoss die Freude, die ich darin fand. Es gab zahlreiche und sehr verschiedene Stationen. Jede für sich einzigartig und schön. Leichtathletik, Gymnastik, Handball und Basketball bestimmte die ersten sportlichen Jahre. Es war nicht immer einfach mit Asthma alles immer so mitzumachen, wie ich es mir gewünscht habe. Leider vermochte sowohl kein Trainer als auch kein Lehrer mir die Angst vor dem langen Laufen zu nehmen. Stattdessen versuchte ich gerade beim Leichtathletik beim Sprint und Weitsprung immer alles zu geben. …

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Eine Antisportlerin auf ihrem Weg zu ihrem ersten Marathon

Ein Gastbeitrag von Celina Distler Anfang des Jahres 2016 beschloss ich, der klassische Antisportler, meine Trainingsklamotten aus dem Schrank zu holen und laufen zu gehen. Schließlich wollte ich schon immer einen Marathon laufen. Zu Beginn waren meine engsten Vertrauten noch sehr skeptisch bezüglich meines Vorhabens. Schließlich war ich doch DER Antisportler. Aus diesem Grund stellte sich zunächst die Frage, wie ich am besten bei meinem neuen Vorhaben vorgehe und meinen Kritikern das Gegenteil beweise. So steckte ich mir zunächst kleine Ziele. Der Start sollte Ende Januar, Anfang Februar sein. Der erste offizielle 10 Kilometer Lauf Mitte Juni und der erste Halbmarathon Mitte September. Die Krönung soll dann im Frühjahr 2017 sein. Der Marathon!! Die Zwischenziele wären somit schon einmal klar definiert. Aber wie eigentlich das Training genau gestalten? Zunächst folgte Ende Januar der erste „Testlauf“. Nicht einmal 3 Kilometer und ich war völlig am Ende. Die Einheit war wirklich unterirdisch. …

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Traillauf: Laufen über Stock und Stein in atemberaubende Höhen

Ein Gastbeitrag von Marius Förster Der Traillauf an sich besteht schon seit geraumer Zeit. Vielleicht könnte man sogar sagen, dass er die natürlichsteund ursprünglichste Art des Laufens darstellt, da sich Naturvölker in Zeiten in denen noch keine befestigten Straßen existierten nun mal auf den deutlich weicheren Waldböden fortbewegten, und das sogar mit weitaus geringer schützendem Schuhwerk. Kurz gesagt ist der Traillauf ein Lauf querfeldein, doch er hebt sich von seinem Verwandtem  dem „Cross Lauf“ dadurch ab, dass hier weitaus längere Strecken gelaufen und auch etliche Höhenmeter zurückgelegt werden. Der Wettkampfcharakter dieser Art des Laufens besteht allerdings noch nicht Lange. In den letzten Jahren wird die Wettkampfdichte im Traillauf immer dichter. Eine der wohl bekanntesten Trailläufe ist der Ultra Trail du Mont Blanc, ein Lauf, welcher Jährlich im französischen  Chamonix stattfindet. Dabei gilt es das Mont Blanc Massiv komplett zu umrunden und eine Strecke von 160km laufend zurückzulegen. Zudem entsteht dabei …

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Von der Couchpotato zur Rennschnecke

Ein Gastbeitrag von Christina Röhrenbeck Mitte 2014 hat sie mich gepackt, die Laufliebe. Ich wusste, dass mein Gewicht einen kritischen Punkt erreicht hatte. Noch höher sollte es nicht gehen. Doch mit dem Laufen begann ich nicht, um abzunehmen, ich hatte einfach einen Drang, mich zu bewegen. Dass dabei natürlich die Pfunde anfingen zu purzeln, war umso schöner. Meinen ersten Lauf absolvierte ich in alten Sportklamotten meines Freundes, mit Schuhen aus dem Discounter, aber schon beim zweiten Versuch lief ich meine anfängliche 2,8km-Runde ohne Gehpause durch, was mich unglaublich stolz machte. Aber noch war es mehr Kugeln als Laufen. Es war und ist kein leichter Weg, aber es ist mein Weg, der oft auch schon einfach das Ziel war. Doch wie sah dieser Weg überhaupt aus? Aller Anfang ist schwer …bei mir im wahrsten Sinne des Wortes. Mit weit mehr als 110kg und Konfektionsgröße 52 habe ich meine ersten Laufschritte unternommen. …

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