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5 Möglichkeiten, wie Facebook & Co. dir helfen, fitter zu werden

Warum sollte ausgerechnet Facebook & Co. – also Social Media im Allgemeinen – dir bei deiner Fitness helfen, wirst du dich vielleicht in Anbetracht der Überschrift fragen.

Facebook ist Zeitverschwendung, sagen sie. Und tatsächlich ist Social Media mittlerweile der Zeitdieb Nummer 1 unter den Freizeitbeschäftigungen.

Bei den unter 30 jährigen ist die Verweildauer in Social Media schon deutlich über der TV-Nutzung hinaus gestiegen. Und auch wenn ich schon über 40 bin, auch ich habe den TV-Konsum nahezu auf nichts reduziert. Ganz im Gegensatz zu den Zeiten auf Facebook.

Aber was hat das mit Fitness zu tun? Sehr viel – aber dazu kommen wir gleich.

Warum kann Social Media deine Fitness fördern?

Kennst du die Situation, dass du dir am Morgen vorgenommen hast, am Abend zum Sport zu gehen? So ganz für dich allein im stillen Kämmerlein. Und dann sitzt du doch wieder auf der Couch – der Tag war ja so anstrengend und jetzt bist du müde.

Jetzt stelle dir die gleiche Situation vor. Nur mit dem Unterschied, dass du dein Vorhaben am Morgen deinem Partner oder deiner Partnerin erzählt hast und du zudem die Absicht auf deinem Facebook-Account verkündest. Wirst du jetzt am Abend auch das Training ausfallen lassen?

Ein Vorhaben, was du nur mit dir selbst ausgemacht hat, ist schnell vergessen. Oder sagen wir besser verdrängt. Klar plagt dich hier und da das schlechte Gewissen, aber das allein ist zu wenig, um regelmäßig dranzubleiben.

Wissen in deinem Umfeld Leute von deinem Vorhaben, kommen unweigerlich Nachfragen und es steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du diesmal länger durchhalten wirst. Und Social Media kann ein Teil dieses Umfeld sein.

Meinem Umfeld ist mein Sport egal

Nicht selten ist es aber der Fall, dass dein Umfeld deine wachsende Begeisterung für Sport und Fitness nicht teilt. Hier kann Social Media helfen, denn dort ist es relativ einfach Gleichgesinnte zu treffen. Gleichgesinnte, die dir das Gefühl von Gemeinschaft geben.

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Dort bekommst du Anerkennung, die dir im Alltag womöglich verwehrt bleibt und das bringt zusätzliche Motivation.

Doch nicht nur die Motivation ist ein Faktor. Das Internet bietet dir alle Infos, die du brauchst.

Doch welche davon sind richtig? Auch hier kann eine Frage in einer Community schnelle Hilfe leisten und du bekommst Antworten, die du in dieser Geschwindigkeit kaum selbst ergooglen könntest. Von der eingesparten Zeit mal ganz abgesehen…

5 Möglichkeiten, wie Social Media dir hilft, fitter zu werden

Möglichkeit 1: Dein Profil ist dein Aushängeschild

Dein Profil ist dein Aushängeschild, deine Visitenkarte und dort willst du sicher in einem gutem Licht stehen. Warum also nicht deine Sportergebnisse dort posten? Sicher bekommst du Anerkennung dafür und sicher wirst du auch die eine oder den einen oder anderen zu mehr Sport inspirieren, wenn du regelmäßig Updates postest.

Und gerade auf Facebook findet das dann im geschützten Kreis deiner Freunde (und Bekannten) statt. Ein deutliches und klares Commitment zu mehr Sport!

Auf Plattformen wie Instagram kannst du da sogar noch einen Schritt weiter gehen. Nicht wenige nutzen den Effekt bei größeren Vorhaben, wie dem Abnehmen oder wenn du einen Marathon planst. Wenn du regelmäßig über deinen Weg berichtest, dann steigerst du deine Motivation. Wichtig ist dabei, ehrlich und transparent zu sein. Ein Luftschloss und eine virtuelle Traumwelt aufzubauen, mag zwar durchaus nicht selten vorkommen, bringt dir aber diesbezüglich gar nichts.

Und psssssst – ich muss dir was gestehen. Auch bei mir hat meine hohe Präsenz auf Facebook & Instagram schon dafür gesorgt, dass ich das eine oder andere Training gemacht habe, auch wenn ich eigentlich keine Lust dazu hatte. Aber nicht weitersagen, ja… 😉

Möglichkeit 2: Eine Facebook-Gruppe

Einer der wichtigsten Faktoren auf deinem Weg zum Sportler ist eine Gruppe Gleichgesinnter. Das mag die Laufgruppe sein, mit der du dich regelmäßig triffst. Oder deine Trainingskollegen in der Crossfit-Box – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Oder eben eine Facebook-Gruppe. Eine Facebook-Gruppe ist ein abgeschlossener Bereich, den nur die Mitglieder dieser Gruppe sehen können. Du betrittst also einen geschützten Raum und postest es nicht in die ganze Welt hinaus.

Und Facebook-Gruppen sind immer themenbezogen. So ist der Name unserer Facebook-Gruppe „Endlich mehr Sport“. Und dieser Name ist auch das Motto. Es treffen sich dort in einer mittlerweile ziemlich großen Gemeinschaft Sportler zur gegenseitigen Motivation, um sich auszutauschen, Fragen zu stellen und sich, was durchaus nicht selten der Fall ist, einen freundlichen und virtuellen Tritt in den Hintern zu holen, um endlich mehr Sport zu machen.

Dabei herrscht – und das ist leider zu selten im Internet der Fall – ein extrem freundlicher und wertschätzender Ton. Eben eine virtuelle Wohlfühlatmosphäre Gleichgesinnter. Ein solcher Ort kann ein großer Faktor und eine tolle Quelle für Inspiration sein. Dabei ist es völlig unerheblich, ob du deinen ersten mühevollen Laufschritte machst, oder bereits einige Wettkämpfe hinter dir hast.

Aus unserer Gruppe hat es mittlerweile schon zwei offizielle und unzählige kleine Treffen gegeben und es sind nicht wenige Freundschaften entstanden. Wie in einer echten Sportgruppe eben auch!

Möglichkeit 3: WhatsApp-Gruppe

Falls dir eine solche (durchaus große) Facebook-Gruppe zu anonym ist, gibt es noch die Möglichkeit sich über Whatsapp (oder andere Messenger) zu vernetzen. Dort könnt ihr euch dann in einer kleinen Gruppe austauschen und gegenseitig motivieren.

Die Gefahr einer kleinen Gruppe ist allerdings, dass sie schnell vom Thema abweicht und am Ende der Sport nicht mehr im Mittelpunkt steht.

Möglichkeit 4: YouTube ist Quelle an Trainingsvideos

YouTube bietet etwas, was es so früher nicht gegeben hat. Du bekommst völlig gratis Millionen Workouts, die du immer und überall machen kannst. Die Vielfalt ist einzigartig, aber auch erschlagend – ich weiß…

Die Gefahr – du konsumierst zwar die Videos, trainierst aber nicht danach. Kennst du, oder?

Einer der besten Kanäle in Sachen Fitnessvideos auf Youtube ist Fitnessblender. Die Videos sind zwar auf englisch, aber das ist sicher kein Problem, denn die Übungen werden ohne Gimmicks produziert und einfach erklärt und gezeigt. Du kannst sofort mit trainieren.

Möglichkeit 5: Challenges zum Mitmachen

Eine weitere sehr feine Möglichkeit, regelmäßig deinen Hintern von der Couch zu erheben, sind Challenges. In diesen kleinen Wettbewerben wird meistens innerhalb von einem bestimmten Zeitraum eine Anzahl von Übungen absolviert.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Adventskalender, den es jährlich hier im Audauerblog gibt. Hinter jedem Türchen steht eine Trainingseinheit und damit ist die Regelmäßigkeit garantiert.

Auch auf Instagram gibt es regelmäßig Challenges. Dort dann oft unter einem Hashtag. Ein Beispiel ist die Lauf-Challenge #kampfdergeschlechter2punkt0 – in diesem nicht ganz ernst gemeinten Wettbewerbe duellieren sich Männlein und Weiblein beim Kampf um die meisten Wochenkilometer.

Das kann viel Spaß machen und dich motivieren, den extra Kilometer zurückzulegen.

Die Dosis macht das Gift

Wo viel Licht, da ist auch Schatten. Eine Binsenweisheit, die aber gerade in Social Media sehr treffend ist. Denn natürlich lauern hier auch einige Gefahren beim Social-Media-Hype.

Das ständige Vergleichen mit anderen führt früher oder später zu Frust. Es gibt immer jemand der besser ist oder besser aussieht oder sich eben nur besser darstellt.

Diverse Studien*1 haben bewiesen, dass zu viel Facebook-Nutzung unglücklich macht. Denk also dran, das Leben findet nicht (nur) in Social Media statt.

Richtig eingesetzt, kann es dir aber ungemein helfen, um deine Motivation dauerhaft hoch zu halten. Probier es aus und folge mir auf Instagram.

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Torsten

Ach übrigens – ich wünsche dir mehr Zeit für Sport in deinem Leben.

Über den Autor: Torsten Pretzsch

Torsten ist 2008 von der Couch aufgestanden, um ein sportlicheres Leben zu führen. Begonnen mit einer Laufrunde von nur 15 Minuten lief er Jahre später Marathon und absolvierte einen Ironman.

Als Teamleiter und Projektmanager war dieser Weg nur durch gutes Selbstmanagement möglich.

Hier im Blog unterstützt er dich, endlich mehr Sport zu machen. Mehr über Torsten…

*Affiliate-Links – du bekommst ein gutes Angebot natürlich ohne Zusatzkosten für dich und ich finanziere damit den Blog.

Quelle:

*1 http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0747563214001241

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