“Wenn ich das schaffe…“ – 10 Geschichten von LaufanfängerInnen

10 Geschichten von LaufanfängerInnen

Zum Start eines jeden Laufänger-Kurses hier bei mir ist es eigentlich immer das Gleiche.

Es herrscht Skepsis. Und diese Skepsis mischt sich mit Motivation und Angst zu einer seltsamen Melange.

Zu oft sind zu viele schon an Lauftrainingsplänen gescheitert. Und zu viele haben sich nur deshalb angemeldet, weil sie es mal (wieder) versuchen könnten. Kostet ja schließlich nichts…

Von 0 auf 5km - der Laufplan für Einsteiger

Du möchtest regelmäßig laufen, aber weißt nicht wie?

Immer wieder hast du es versucht, aber bist daran gescheitert, auch nur wenige Minuten am Stück zu laufen?

Du träumst davon, endlich 5km zu laufen und das ohne Gehpausen und ohne außer Puste zu geraten?

  • Dann melde dich kostenlos zum Online-Laufkurs an
  • In 8 Wochen begleite ich dich zu deinen ersten 5km.
  • Wöchentlich erhältst du einen Trainingsplan mit zusätzlichen Tipps
  • In einer geschlossenen Facebook-Gruppe motivieren sich die Teilnehmer gegenseitig. 
  • Der nächste Kurs beginnt am 27. Februar 2021. Melde dich jetzt an und verpasse dadurch keinesfalls den Start.

ACHTUNG: Eine Teilnahme mit E-Mail-Adresse von me.com und iCloud ist leider nicht möglich.

Teilnahmebedingung: Mit der Anmeldung zum E-Mail-Kurs erklärst du dich einverstanden, meinen Newsletter zu erhalten. Deine Einwilligung in den Versand meines Newsletters ist jederzeit widerruflich per Link oder an die im Impressum angegebenen Kontaktdaten möglich. Der Newsletter-Versand erfolgt entsprechend meiner Datenschutzerklärung und dient nur zur Bewerbung eigener Produkte und Dienstleistungen, die unter www.ausdauerblog.de. beschrieben werden. Der Newsletter erscheint etwa alle 14 Tage.

Und wenn du mal ehrlich bist, gut wäre es schon, wenn das mit dem Joggen bei dir dauerhaft klappen würde, oder? Deinem Wohlbefinden würde es sicher nicht schaden und die Waage freut sich auch über die eine oder andere Erleichterung.

Diesmal wird alles anders

Jetzt könnte ich dir Versprechungen machen, dass mit meinen Kursen alles anders wird. Sie viel besser und erfolgreicher sind, als alles, was du sonst wo im Netz oder in Büchern findest. Stimmt aber nicht (oder nur zum Teil) und die bittere Wahrheit ist, dass auch in meinen Kursen du selbst deine Laufschuhe schnüren darfst und dich zum Großteil selbst motivieren musst.

Klar, es gibt zum Kurs eine Facebook-Gruppe mit den anderen Teilnehmern. Das funktioniert auch wunderbar, wenn du dich aktiv an der Gruppe beteiligst. Aber manchmal, ja manchmal hilft das auch nicht. Und auch Motivationsvideos treffen womöglich nicht deinen Geschmack.

Aber vielleicht liest du gern. Und zwar motivierende Geschichten von Laufanfängern, die einmal am gleichen Punkt wie du standen. Und genau diese Geschichten bekommst du hier und heute.

Ich habe die Teilnehmer meiner letzten Laufkurse sowie die „Endlich mehr Sport“-Community einmal nach ihren Laufgeschichten befragt und das ist dabei herausgekommen:

10 Geschichten von Laufanfängern

Meine 15 Tipps für LaufanfängerInnen

Anke Kennedy:

Bis vor ca. 1,5 Jahren war ich fast 49 Jahre lang absolute Sport-Niete, das fing an in der Schule beim Sport und zog sich durch meine Leben, abgesehen von ein bisschen Fahrrad fahren, natürlich nur kurze Wege, oder Motorrad fahren, leider auch eher selten, bedingt durch Job und Kids.

Vor 1,5 Jahren ca. hatte ich jedoch die Eingebung, die Wechseljahre fingen an, ein Schwindelgefühl ab und an normal, Müdigkeit … was so dazugehört, ich wusste, jetzt muss ich was ändern, irgendwie. In dieser Zeit hat auch unser Fitnessstudio am Ort aufgemacht, ich also hin, die Anmeldung war schnell unterschrieben, die ersten paar Minuten, vielleicht 10 Minuten auf dem Crosstrainer schrecklich, am liebsten hätte ich nach 5 Minuten sehr langsamen walken schon abgebrochen.

Dieses war aber auch ein Zeichen, da muss was passieren. Ich MUSS dranbleiben, hatte ich auch vor Augen, wie mein Vater mit 53 und meine Mutter mit 62 starb. Beide starke Raucher und ohne  Bewegung. Das Rauchen hatte ich bereits vor 10 Jahren gegen meine Dampfe eingetauscht.

Meine Motivation für den Sport Einstieg war also, länger Leben als meine Eltern, und noch viel Zeit mit meinen Kindern und hoffentlich auch irgendwann Enkelkindern zu haben.

Ich verbesserte meine Kondition und mein Durchhaltevermögen, vor dem Pumpen mit wenigstens 20 Minuten auf den Crosstrainer oder aufs Laufband zum Warmwerden. Auch Einheiten von 45 Minuten klappten irgendwann. Um mich von der Zeit abzulenken, habe ich mir irgendwelche Filme auf YouTube angesehen. Klappte eigentlich ganz gut.

Was mir hier geholfen hat, war die Ablenkung durch diverse Filme oder Serien.  Würde ich jedem Anfänger, der Indoor beginnt, empfehlen.

Irgendwann kam auch der Zeitpunkt, was mich mit meiner Vergangenheit wirklich überrascht hat, da fehlt etwas, wenn ich aus irgendwelchen Gründen nicht zum Sport kann.

So halte ich es schon für Empfehlenswert, regelmäßig Sport zu machen. Zudem macht es den Kopf frei, und das Gefühl nach den Einheiten ist einfach genial.

Was mich mit der Zeit genervt hat, was das Cardio im Fitti über mind. 45 Minuten, laaaaaannnnnggggwwwweeeeiiiilllliiiiggggg….. Also gern mal verkürzt oder übersprungen, wider besseren Wissen ….

Und dann kam Corona … mein Fitti zu… Und nach 2 Wochen sagt mein Mann zu mir, ich wäre total unausgeglichen, hoffentlich macht die Bude wieder auf.

Mit meiner Tochter unternahm ich dann die 1. Walking Einheit, es hat einerseits Spaß gemacht, andererseits, meine Tochter ist halt 30 Jahre jünger, hat nie geraucht, und somit doch etwas fitter als ich, ich kam mir also ziemlich alt vor, als sie recht leichtfüßig durch den Wald marschierte und ich japsend nebenher, die Geschwindigkeit haltend ….

Meine Empfehlung, fang besser allein an, und versuche nicht, mit viel Jüngeren „unverrauchten“ Schritt zu halten…

Die Fittis haben dann ja wieder aufgemacht, ich also mit meinem regulären Training weiter, der aktuelle Plan hatte aber kein Cardio länger als 10 Minuten auf dem Plan.

Irgendwo im Hinterkopf hatte ich aber diesen Wald Walk, der eigentlich toll war und nicht so langweilig wie die „großen“ Cardio Einheiten auf dem Band. Und irgendwie tun die langen Cardio Einheit schon gut, Schwindel etc. sind so gut wie weg (während des 1. Lock-Down merkte ich, wie er manchmal wieder kam, als ich mit dem Sport aussetzte), vielleicht einfach noch mal versuchen?

Zudem, eine Laufeinheit bedarf keiner An- und Abfahrt, also Zeitersparnis und mal schnell zwischenzuklemmen, wenn die Zeit für das Fitti nicht reicht.

Kopfhörer an, Musik darauf, und los, nach Gefühl

Und es war total schön, das Laufen zwar anstrengender aber auch schöner als auf dem Band, natürlich mehr Gehpausen als alles andere, aber egal …

Ich machte einen vermutlich typischen Anfängerfehler gemacht, habe mir Laufschuhe aus dem Internet bestellt, nie wieder  ohne vorher anzutesten. Gingen natürlich zurück, sind auf dem Laufband schon durchgefallen.

Kurz danach bin ich über deinen von 0 auf 5 K gestolpert, nach diesem Plan arbeite ich zur Zeit,

Nervig ist momentan allerdings die frühe Dunkelheit, und die unbeleuchteten Wege hier, dafür mit viel Schlaglöchern. Sodass ich wirklich nur max. bis zur Dämmerung laufen kann, wenn ich früh nach Hause komme. Wobei es dann schon so ist, dass ich meine Laufklamotten anziehe, ohne drüber nachzudenken.

Und dann erwische ich mich mittlerweile selbst dabei, wie ich in der Badewanne statt eines Buches Lauftippvideos auf YouTube schaue, oder beim Kochen und Aufräumen deine Podcasts höre statt Musik

Meine Tipps für Anfänger:

  • Suche dir „negative“ Vorbilder, so will ich nicht sein oder Enden
  • App aufs Handy um die Verbesserungen zu sehen
  • Schaffe Regelmäßigkeit
  • Kauf dir schöne Funktions-Sportsachen, die wollen auch getragen werden
  • Ganz wichtig, schütze zur jetzigen Jahreszeit deinen Hals, und wirklich zu Hause direkt die Klamotten runter.
  • Laufschuhe, gute Laufschuhe im Fachgeschäft kaufen (übrigens gerade bei Frauen in meinem Alter, wichtig, mal den Orthopäden checken lassen, da sich wohl mit den Wechseljahren an den Bändern, Weichteilen etc. was verändert), evtl. kann das auch in einem guten Laufschuhgeschäft oder Orthopädiegeschäft geprüft werden.
  • Gönn dir gute Podcast oder Lieblingsmusik für unterwegs
  • Laufe erst mal allein, um dein eigenes Tempo zu bestimmen, und vergleiche dich nicht mit anderen, es gibt immer jemanden, der besser schneller weiter ist …
  • Laufe Pläne in deinem Tempo, jeder ist anders, ich laufe jeden Step, bis ich gut durch komme, ohne zu schnaufen. Dauert zwar länger, zumal einen eine leichte Erkältung (wegen nicht schnell umgezogen) zurzeit auch schnell aus dem Plan wirft, aber egal, der Weg ist das Ziel
  • Hol dir Applaus, teils poste ich meine Läufe auf meiner FB Seite, und jedes like ist toll, oder die erstaunten Kommentare von der Verwandtschaft.
  • Bisher hat mich jeder entgegenkommende Läufer, ob er in meinen Augen völlig Stressfrei vor sich hin schwebte, oder wie ich zum Team Tomatenschnecke gehörte, freundlich gegrüßt. Genieße das Gefühl, dazuzugehören.
  • Im Hellen eine alternative Laufstrecke suchen, die ein wenig beleuchtet ist.
  • Toll finde ich auch Teils die virtuellen Läufe wie Laufen gegen Krebs oder den Wings for Life, auch meine 5 K tragen bei
  • Setze dich mich dem Thema auseinander, Tipps machen Lust auszuprobieren
  • Fahre mal 5 km mit dem Auto ab, ist schon eine ganz schöne Strecke, die man, auch mit Gehpausen, vielleicht gerade gestern hinter sich gebracht hat

Liebe Grüße

Und danke für dein Motivieren

Anke

Mit der richtigen Ausrüstung klappt es

Monika Melzer:

Hallo Torsten, finde es eine tolle Sache mit den Erfahrungsberichten, um andere zum Laufen zu motivieren. Ich selbst habe schon einmal versucht anzufangen, allerdings völlig planlos und ohne richtige Ausrüstung. Also gab ich auch schnell wieder auf.

Irgendwie hat mich das aber sehr gewurmt. Mein Mann hat sich immer weiter gesteigert und ich habe es nicht hinbekommen. Dann entdeckte ich im August 2019 deinen Kurs „von 0 auf 5 km in 8 Wochen“ und dachte mir: „Warum nicht? In der Community und mit Plan fällt es dir vielleicht leichter.“

Also ging es Anfang September an das erste Training und ich war fix und fertig. Dann habe ich auch meinem Mann davon erzählt. Der ist erst mal mit mir los anständige Schuhe kaufen und eine Laufhose, das ich richtig ausgerüstet bin. Zu den ersten Einheiten musste ich mich schon noch überwinden, doch dann habe ich gemerkt, dass ich mich immer mehr auf die neue E-Mail mit den Trainingseinheiten freue und das Feedback aus der Facebook Gruppe hat auch angespornt.

Dann kam mein Mann auf die Idee, uns für einen Lauf im Oktober anzumelden, erst war ich skeptisch, doch dann dachte ich mir abermals: „Warum nicht? Ich habe nichts zu verlieren und dabei sein ist alles!!!“ Also ging es an den Start und ich bin meine ersten 5 km ohne Pause durchgelaufen!

Ich war so stolz auf meine erste Medaille. Bis Ende 2019 habe ich es geschafft 10 km durchzulaufen und zu festigen. 2020 habe ich dann einen 10 km-Lauf und 15 km-Lauf absolviert (virtuell wegen Corona). Im Juli bin ich meinen ersten Halbmarathon gelaufen und war stolz, wie weit ich es geschafft habe. Das alles wäre ohne deinen Kurs nicht möglich gewesen. Danke, dass du ihn anbietest und uns immer wieder motivierst, sei es durch Podcast oder anspornende E-Mails.

Liebe Grüße Moni

Von Laufen ist doof zu Laufen ist toll

Maren Gressak:

Sport und besonders das Laufen waren für mich, vor knapp 3,5 Jahren, noch absolut undenkbar.

Ich habe immer am lautesten geschrien, wenn es darum ging über so etwas zu meckern und blöde Witze zu reißen. Wie habe ich es also geschafft dran zu bleiben? Indem ich mich einfach selbst ausgetrickst habe.

Mein Plan war nie mal einen Marathon zu laufen oder einen Halben, ja nicht mal einen 10 km Lauf habe ich am Anfang angepeilt… Ich bin über den 8 Wochen Kurs von Torsten gestolpert und wollte mir einfach selber beweisen, wenigstens mal 8 Wochen etwas durchzuhalten.

Nicht mehr und nicht weniger. So war der Deal mit meinem inneren Schweinehund.

8 Wochen sind eine absehbare Zeit. Das Licht am Ende des Tunnels ist quasi von Beginn an zusehen… Und genau das hat mir besonders in Woche 3 und 4 vom Trainingsplan sehr geholfen. Dort hatte ich meinen absoluten Tiefpunkt. Die Laufintervalle steigerten sich deutlich und ich kotze gefühlt immer mehr ab. Normalerweise wäre dies der Zeitpunkt gewesen, an dem ich alles hingeschmissen hätte und das Thema laufen aus meinem Wortschatz gestrichen wäre.

Nun kam aber mein Mantra zum Einsatz: „Nur noch 5 Wochen. Nur noch 4 Wochen. Nur noch x Trainingseinheiten.“

Das ließ mich irgendwie durchhalten. Aber ich war auch nach wie vor entschlossen, nach Ende der 8 Wochen, die Laufschuhe in die Ecke zu pfeffern und maximal für einen Hundespaziergang wieder rauszuholen.

Tja, was soll ich sagen… Der Spaß bzw. eher der Stolz kamen irgendwann in Woche 6 oder 7 dazu. Ich war bisher weder besonders schnell, noch besonders weit gelaufen, aber ich hatte schon so viel mehr geleistet, als mir je irgendwie zugetraut hatte. Ich selber wohl am allerwenigsten.

Und das war dann der berühmte Anfang vom Ende.  Nein, nicht das Ende vom laufen, wie ursprünglich geplant, sondern das Ende von meinen Witzen über Läufer.  Danach wollte ich mir dann nämlich beweisen, dass ich auch die 10 km irgendwie hinbekommen kann. Aber wirklich nur die 10. Das reicht dann…

Ok, so ein Halbmarathon wäre ja auch mal ganz cool. Aber wirklich nur einmal!

Hmmm, vielleicht mal die 10 km in unter 60 Min versuchen? Ok, das reicht dann jetzt. Aber so einen Halbmarathon in unter 2 Stunden wäre ja auch ganz nett im Lebenslauf? Und so ging es immer und immer weiter.

Mittlerweile habe ich größtenteils Spaß am Laufen. Es gibt immer mal wieder Tage, an denen es trotzdem eher Quälerei ist. Aber gerade an diesen kommt auch der Stolz wieder hervor. Stolz darauf etwas gefunden zuhaben was ich schon ziemlich lange durchhalte. An guten, aber auch an schlechten Tagen. Durch das ich neue Freunde und Bekannte kennenlernen durfte, die ich nicht mehr missen möchte.

In den letzten 3,5 Jahren gab es einige Höhen und Tiefen. Erfolge, „Misserfolge“ (oder eher gekränktes Ego, weil meine selbst gesteckten Ziele einfach noch zu ehrgeizig waren), Verletzungspausen, Comebacks, Verwunderung über die Leistungs- und Leidensfähigkeit meines Körpers, etc. Aber all dies möchte ich nicht mehr hergeben. Auch wenn es vielleicht etwas zu dramatisch klingt, aber das Laufen hat mich schon (positiv) verändert und wird dies auch weiterhin tun. Denn der Plan Marathon steht… Aber nur 1x, dann ist Schluss. Vielleicht.

Probiert es einfach aus! …und selbst wenn ihr merkt, dass es vielleicht doch nichts für euch ist, irgendwo da draußen gibt es eine Art von Bewegung, die euch Spaß macht & euch ganz neue Seiten an euch zeigt!

Im Wohlfühltempo zum Ziel

Janet Voigt:

Hallo, ich habe das Laufen mithilfe meiner Nachbarin gelernt. Zu mir: Ich bin 1,65 und wiege 96 kg (da arbeite ich dran). Angefangen haben wir mit kurzen Intervall Läufen. Und dann die Intervalle größer gemacht bis ich meinen ersten Kilometer geschafft habe. Dann haben wir erhöht auf 2 und 3 km.

Leider ist sie dann weggezogen und ich war auf mich gestellt. Zuerst bin ich wieder ins Walken zurückgefallen, dann hat mir aber innerlich das Laufen gefehlt. Also habe ich wieder allein angefangen Intervall zu laufen. Und erst die 3 km und mich immer wieder gesteigert. Dann wollte ich immer schneller laufen da habe ich aber schnell gemerkt, dass es nicht gut für meine Gelenke war. Ich war traurig und wollte aufgeben, hab ich aber nicht. Schließlich habe ich jetzt mein Wohlfühltempo gefunden und schaffe es so 3 Tage die Woche zu laufen. Mein großes Ziel, die 10 km, habe ich auch in diesem Sommer geschafft.

Mit gemeinsamer Motivation läuft sich besser

Sina Hanisch:

Meine Erfahrung mit dem Kurs von „0 auf 5 km in 8 Wochen“: Wie fange ich am besten an? Mit meiner Vorgeschichte? Ich war bei der Bundeswehr und „musste“ daher viel laufen, ob ich wollte oder nicht. Tatsächlich hat es mir aber damals auch irgendwann Spaß gemacht und ich habe mit einer Läufergruppe auch nach Dienstschluss trainiert, es sollte irgendwann wenigstens ein Halbmarathon werden. Leider kam es aus verschiedenen Gründen nicht dazu und meine „Läuferkarriere“ endete mit Heirat und Kinderkriegen. (Ihr wisst schon, keine Zeit und so…)

Nach 10 Jahren stolperte ich noch mal beim Ausmisten über meine alten Laufschuhe. Die Erinnerungen kamen wieder, also die Dinger angezogen und los gings. So ungefähr 400 m. Danach musste ich bremsen, hab mit fast die Lunge ausgek… und für mich beschlossen, dass ich zu alt zum Laufen bin.

Wieder vergingen fast 10 Jahre. Ich bin nun 43 und wie ich auf die Idee gekommen bin mich anzumelden, als ich die Werbung zu dem Kurs gefunden habe, weiß ich gar nicht so genau. ABER er war kostenlos. Zu verlieren gab es nichts…

Gleich zu Beginn gab es ein Live-Video mit Torsten und irgendwann sagte dieser, dass es nur ein Bruchteil schafft, den Kurs durchzuhalten und die 5 km am Ende zu laufen. Damit war mein Ehrgeiz geweckt. Sollen die Anderen doch bitte abbrechen, aber ich nicht! Zudem haben wir hier in der FB-Gruppe ganz tolle Mitstreiter die sich alle gegenseitig motivieren. Nun ging es an den Trainingsplan. 2 Min Laufen, 2 Minuten Gehen im Wechsel hört sich nach Pillepalle an… 2 Minuten Laufen können ganz schön lang sein, aber wir haben ja ein Ziel vor Augen und es hieß auch, dass es irgendwann Spaß macht. Wann kommt das mit dem Spaß noch einmal? Bei mir war es nicht in den ersten Wochen. Wirklich nicht. Da ging es immer nur ums Durchhalten und drauf warten, bis Frau Runkeeper den langsamen Intervall ansagte.

Irgendwann waren wir nun schon bei 7 Min Laufen und 4 Min Gehen. Da kam es auf einmal… im zweiten Laufintervall hieß es nun, dass die Geheinheit dran ist, aber ich war doch so gut drin. Die Musik war gut und ich hatte das Gefühl, dass mich jemand ausbremst. Was für ein Gefühl. Die Gehpause nutzte ich tatsächlich, um mich auf den nächsten Laufintervall zu freuen.

Meine Lieblingsmädels aus dem Laufkurs, wir hatten mittlerweile auch eine eigene Whatsapp-Gruppe, feierten meine Freude im Anschluss natürlich auch mit mir. Von nun an machte das Laufen wirklich Spaß, macht es immer noch und wir Mädels, motivieren uns immer noch täglich gegenseitig. Ich habe meine 3 Lauftage fest im Kalender und ärgere mich mittlerweile, wenn ich eine Einheit verschieben muss.

Wir sind alle unsere 5 km gelaufen, bleiben dran und ich habe auch meinen Traum vom Halbmarathon wieder ausgegraben… Irgendwann, das wäre schön….

Vom Laufen in der Dunkelheit zum Laufen im Licht

Tanja Schmedes:

Hallo, ich bin im Januar 2018 mit deinem Kurs gestartet. Mein Mann läuft schon seit Jahren regelmäßig und mich hat es auch gereizt, weil man direkt von zu Hause aus beginnen kann. Man muss nicht irgendwo hinfahren und ist an keine Zeiten gebunden. 2018 hatte ich noch 25 kg mehr auf den Rippen. Ich war froh, dass bei meinem Start Winter war und ich im Dunkeln laufen konnte. Mir war das da noch peinlich, wenn man mich im Dorf hat laufen sehen. Als ich dann so 15 min am Stück laufen konnte, traute ich mich dann auch im Hellen durchs Dorf zu laufen.

Im Anschluss an 5er Kurs habe ich den 10er angehängt. Meinen 1. 10er bin ich an meinem 40. Geburtstag gelaufen. Eine Woche später habe ich mir den Zeh gebrochen und dann kam der heiße Sommer und ich war raus. Im Dezember 2018 habe ich meine Ernährung umgestellt und bin wieder mit Laufen angefangen.

Jetzt sind 25 kg weg und laufen tue ich immer noch. Im August war ich kurz vorm Halbmarathon (Mein Ziel für 2020). Leider habe ich mir im Urlaub eine Überlastung an der Achillessehne zugezogen. Ich bin froh, dass ich wieder 7 km laufen kann, ohne danach Schmerzen zu haben. Den Halbmarathon gehe ich 2021 erneut an. Danke für deinen tollen Kurs. Ohne ihn wäre ich nie zum Läufer geworden. Das ist meine Zeit nur für mich.

Den Schweinehund aus dem Kopf verbannt

Carina:

Ich habe im März 2020 mit deinem Kurs von 0 auf 5 km angefangen, weil ich Corona bedingt nicht arbeiten gehen durfte.  Ich war noch nie ein Freund vom Laufen, aber ich wollte es einfach mal ausprobieren. Nach 4 Wochen konnte ich bereits die 5 km durchlaufen. Ich habe mich im Laufe der Wochen immer selbst motiviert, mal einen Kilometer mehr, mal etwas schneller.

Den Schweinehund hatte ich schnell aus meinem Kopf verbannt.

Ich fand gefallen am Laufen, und hatte mir zum Ziel gesetzt, einmal einen Halbmarathon zu laufen. Im September war es dann so weit. Es lief morgens so gut, ich wollte gar nicht mehr aufhören zu laufen. Nach 21,2 km hab ich freudestrahlend meinen Lauf beendet. Seitdem laufe ich regelmäßig alle 3 Wochen meine 21,2 km. Dass ich noch im Februar gesagt habe, alles nur nicht laufen, kann ich mir heute gar nicht mehr vorstellen.

Vielen herzlichen Dank Torsten für den tollen und einfachen Einstieg ins Laufen.

Deine Podcasts verfolge ich mit großer Begeisterung.

Von 0 auf 5km - der Laufplan für Einsteiger

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Du träumst davon, endlich 5km zu laufen und das ohne Gehpausen und ohne außer Puste zu geraten?

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  • In 8 Wochen begleite ich dich zu deinen ersten 5km.
  • Wöchentlich erhältst du einen Trainingsplan mit zusätzlichen Tipps
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  • Der nächste Kurs beginnt am 27. Februar 2021. Melde dich jetzt an und verpasse dadurch keinesfalls den Start.

ACHTUNG: Eine Teilnahme mit E-Mail-Adresse von me.com und iCloud ist leider nicht möglich.

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Markus rennt immer weiter…

Markus Rennt:

Gern berichte ich dir über meine Erfahrungen und den Start meines Läuferlebens. im Frühjahr 2018 hatte ich eine OP die mich über fast 4 Monate ans Sofa gefesselt hat. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch schwer mit Rauchen unterwegs und irgendwie hatte ich nach meiner Genesung das Gefühl, dass bei mir was falsch läuft.

Ich begann also meinen Schweinehund zu überwinden und begann mit dem Laufen…erst 4-5Kilometer und irgendwann entdeckte ich den ersten lokalen Lauf bei uns mit 7,77 km…also darauf hintrainiert alles wunderbar…

Nach meinem ersten großen Wettkampf dem Braveheart-Battle 2019 begann mein Knie zu schmerzen und ich merkte so gut auch alles lief, dass ich es übertrieben hatte und musste mich selbst wieder auf die Couch zwingen. Von da an ging es dann wirklich nur noch bergauf. In meinen zwei Jahren Läuferkarriere habe ich nun mittlerweile meinen ersten Marathon Sub4 gefinisht, bin 50 km am Stück marschiert und ein Halbmarathon stellt für mich keine wirklich Herausforderung mehr dar, außer was natürlich die Bestzeit betrifft. Ich finde man braucht nicht viel, um glücklich zu sein. Und so lange ich das Laufen habe, was mich von alltäglichen Problemen befreit oder mir beim Stressabbau hilft, ist alles gut.

Erfolgsfaktor Wochenplan zum Abhaken

Carolin Sonnenberg:

Hallo Torsten, hier mal kurz meine Laufgeschichte. Ich bin durch meinen Mann zum Laufen gekommen vor 8 Jahren. Habe auch schon einen Halbmarathon gelaufen und war in einem Laufverein. Nach 5 Jahren habe ich durch Schichtdienst in der Pflege das Laufen immer mehr vernachlässigt, da ich viel Spätdienst hatte und kein Morgenläufer, sondern eine Schlafmaus bin.

So habe ich mich durch Werbung auf Facebook und deiner Seite, die ich sehr sympathisch fand, den 10 km Kurs als Wiedereinstieg zu absolvieren. Das war eine sehr gute Entscheidung. Bin jetzt wieder auf 10 km gekommen.

Ganz wichtig für mich war der Wochenplan zum Abhaken, hängt an meiner Schlafzimmertür. Was ich weiter nur jedem empfehlen kann, Laufschuhe in einem Laufgeschäft mit Beratung zu kaufen. Sind zwar teuer, aber es lohnt sich. Ein weitere Punkt, ist sich nicht zu warm anzuziehen. Laufe jetzt wieder im Laufverein, bringt auch den Kontakt zu anderen Menschen. Nächstes Ziel ist Halbmarathon oder unter eine Stunde auf 10 km zu laufen. Ich kann mich noch nicht entscheiden. Und jetzt noch ein bisschen Fremdwerbung. Der Achilles Laufkalender ist super. Ein kleines Taschenbuch für 2021 für alle Laufergebnisse zum schriftlich festhalten mit vielen Tipps.

Glückliche Tochter – glückliche Mama

Claudia:

Meine Tochter musste in der Schule jährlich einmal 30 Minuten Lauf machen. Ohne Vorbereitung. Einfach…. ach ja nächste Woche machen wir den 30 Minuten Lauf. Da gab es Noten drauf. Meine Tochter tanzt Hip-Hop Leistungsklasse, aber vom Laufen hatte sie keinen Plan. So hatte sie Jahr für Jahr Note 5 oder 6 kassiert. Sie erbrach und lief sich die Füße wund, alles für nix. Danach hasste sie schon den Gedanken an Joggen. Jetzt ist sie 20. Ich gab ihr deinen Plan mit den 5 km an die Hand. Und …. tadaa in ihrem eigenen Tempo hat sie ihn absolviert. Und nun läuft sie 5 km in 50 Minuten am Stück in einer Freude. Ich bin dir dafür soooo dankbar. So konnte ein Kindheitstrauma aufgelöst werden. Und ich als Mama hatte Tränen der Freude in den Augen als sie ihren ersten 5er lief. Ich bin dir so dankbar. Dieses Selbstvertrauen kann ihr niemand mehr nehmen. Du und dein Plan sind Goldwert.

Und wo bleibt deine Geschichte?

Du siehst, es kann klappen und wenn es klappt, wird es richtig gut. Alle hatten am Anfang ihre Herausforderungen und Probleme und alle haben sie gemeistert. Das schaffst du auch, sei dabei beim nächsten Laufkurs „Von 0 auf 5 km in 8 Wochen“.

Von 0 auf 5km - der Laufplan für Einsteiger

Du möchtest regelmäßig laufen, aber weißt nicht wie?

Immer wieder hast du es versucht, aber bist daran gescheitert, auch nur wenige Minuten am Stück zu laufen?

Du träumst davon, endlich 5km zu laufen und das ohne Gehpausen und ohne außer Puste zu geraten?

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  • Der nächste Kurs beginnt am 27. Februar 2021. Melde dich jetzt an und verpasse dadurch keinesfalls den Start.

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Und wenn du noch mehr Inspiration brauchst, dann schau mal hier vorbei:

Auf geht’s – werde dauerhaft zum Sportler!

Torsten

Ach übrigens – wenn du schon 30 Minuten am Stück egal wie schnell laufen kannst und auch einem Laufkurs für den nächsten Schritt interessiert bist, dann schau dir mal meinen Kurs „Meine ersten 10 km – mehr als nur Laufen“ an.

Über den Autor: Torsten Pretzsch

Torsten ist 2008 von der Couch aufgestanden, um ein sportlicheres Leben zu führen. Begonnen mit einer Laufrunde von nur 15 Minuten lief er Jahre später Marathon und absolvierte einen Ironman.

Als Teamleiter und Projektmanager war dieser Weg nur durch gutes Selbstmanagement möglich.

Hier im Blog unterstützt er dich, endlich mehr Sport zu machen. Mehr über Torsten…

Und das meinen die Leser:

Ein klasse Blog - sehr fundiert einerseits, andererseits gleichzeitig sehr sympathisch und allumfassend (für den Laufanfänger bis zum Marathonläufer und darüber hinaus). Eine tolle Motivation, ganz gleich auf welchem Level man gerade steht.

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Ralf Staudinger
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