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5 Ideen, wie du dein Smartphone beim Laufen verstaust

Smartphone beim Laufen

Laufschuhe an und los – Joggen könnte so einfach sein. Wäre da nicht die leidige Frage, wohin mit dem ganzen Kram beim Laufen?

Klar, was braucht man schon unbedingt? Schlüssel – logisch – doch immer mehr wollen auch ihr Smartphone beim Laufen dabei haben. Sei es, um Musik zu hören oder um ein Selfie vom Training zu schießen oder um sich sicher und erreichbar zu fühlen. Gründe für das Smartphone beim Laufen gibt es genug.

Auch ich gehöre zu der Fraktion, die ihr Handy nahezu immer dabei haben. Glücklich war ich dabei nie, denn ich fand einfach nicht die geeignete Möglichkeit des Transports. Zumindest bis vor einigen Wochen, aber dazu später mehr. Bis dahin habe ich einiges ausprobiert und möchte dir hier 5 Möglichkeiten vorstellen, wie du deinen Kram im Training transportieren kannst.

Was brauchst du eigentlich zum Laufen?

Wenn man sich mal in den Parks umschaut, sieht man nicht wenige Jogger, deren Ausstattung zum halbstündigen Lauftraining eher an ein Outdoor-Abenteuer in der Wildnis erinnert. Da baumeln Wasserflaschen an Hüftgurten, lugen Gels und Riegel aus der Ausrüstung und die dicke Sportjacke ist auch um die Hüfte gebunden. Alles deutlich übertrieben!

Und dann gibt es da die Puristen, die die vorherige Kategorie eher abschätzig betrachten. Sie haben natürlich nichts dabei, außer ihre kurzen Hosen und Laibchen auch bei Eiseskälte. Nicht einmal einen Schlüssel, weil entweder zu Hause jemand (vielleicht) die Tür öffnet oder der Schlüssel unter dem Fußabtreter platziert auf den Laufasketen (und etwaige Diebe) wartet.

Die Masse der Läufer liegt irgendwo dazwischen, wie auch ich. Gehe ich zum Laufen habe ich meinen kleinen Ersatzschlüssel und mein Smartphone zum Musik oder Hörbuch hören* dabei. Kabellose Kopfhörer auf den Ohren sowie Pulsgurt mit Sportuhr – mehr nicht. Außer Klamotten natürlich und bei Läufen über zwei Stunden auch mal einen Geldschein und ein Notfall-Gel…

Laufschuhe an und los - Joggen könnte so einfach sein. Wäre da nicht die leidige Frage, wohin mit dem Smartphone beim Laufen?

5 Ideen, um dein Smartphone beim Laufen zu verstauen

1Die puristische Variante

Es gibt eine Möglichkeit, auch ohne extra Equipment die wichtigsten Sachen dabei zu haben. Diese Option nutzte ich tatsächlich eine lange Zeit und war auch ziemlich zufrieden damit.

Den einzelnen Wohnungsschlüssel habe ich mir ins Schuhband gebunden und das Smartphone in der Hand gehalten. Da mein Smartphone eine Schutzhülle besitzt, war es so auch durch Schweiß und Regen einigermaßen geschützt und ein paar Euro konnte ich in der Hülle auch aufbewahren. Einfach, puristisch, aber absolut brauchbar. Einziger Nachteil – man hat eben etwas in der Hand.

2Ab in die Klamotten damit

Möchtest du die Hände frei haben und trotzdem kein extra Equipment dabei haben, dann hilft es nur, es in den Klamotten zu verstauen.

Mit engen Lauftights mit Taschen ist das zumindest für den Schlüssel auch gar kein Problem. Die meisten Laufhosen besitzen zumindest eine kleine Tasche. Schwieriger wird es mit dem Smartphone. In manchen Hosen passt es in die Tasche oder ich stecke es in die Hose direkt auf der Hüfte.

So richtig bequem und angenehm ist das aber nicht, denn oftmals rutscht es. In weiten Hosen stört es mich dagegen unheimlich, wenn Schlüssel und/oder Smartphone herumbastelt, klimpert oder gegen die Beine schlägt. Für mich ist diese Option nichts!

Für die Mädels gibt es hier einen extra Tipp. Nicht wenige Frauen berichten, dass sie das Smartphone in den Sport-BH aufbewahren. Ob das praktikabel ist, muss jede selbst für sich entscheiden.

3Die perfekte Lösung – Formbelt

Kommen wir zu Variante 3 – der Formbelt*. Das erste mal mit in Verbindung gekommen, bin ich in unserer tollen Facebook-Gruppe „Endlich mehr Sport“, in der einige einige ganz begeistert von einem Hüftgurt mit dem Namen Formbelt geschwärmt haben. Ich war neugierig geworden und konnte den Gurt dann auch einmal testen. Es ist ja eher selten, dass ich bei Sportequipment noch einen WOW-Effekt verspüre, hier war es so.

Der Gurt wird wie eine Hose angezogen und sitzt fest auf der Hüfte. Rechts und links ist es eine Öffnung, in der zumindest Smartphones gängiger Größen problemlos hinein passen (und auch sehr einfach wieder herauszunehmen ist). Auch Schlüssel passen natürlich hinein und es gibt sogar einen Karabiner, den ich aber nicht nutze. Dadurch, dass der Gurt direkt eng auf der Hüfte sitzt, wackelt nichts und die Hände sind frei.

Genial, denn man spürt den Gurt beim Joggen nicht. Egal in welcher Geschwindigkeit man unterwegs ist. Im übrigen ist auch genug Platz, um ein paar Euro und auch ein Gel mitzunehmen oder das etwas stört. Endlich die perfekte Lösung! Für mich eine ganz klare Kaufempfehlung an alle, die eine Aufbewahrungsmöglichkeit für ihre tägliche Laufrunde suchen.

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formbelt

4Das Smartphone am Arm

Auch wenn ich die ideale Lösung im Formbelt sehe, so möchte ich die Tasche am Oberarm nicht unerwähnt lassen. Denn noch immer ist das Armband für viele die Möglichkeit, ihr Smartphone beim Lauftraining dabei zu haben.

Der Vorteil ist, dass es einfach erreichbar ist und dank Klarsichthülle kann man auch gut zwischen einzelnen Musiktitel umschalten und mit Neoprenhülle ist es zudem sehr gut vor Wasser geschützt. Doch das war es auch schon mit den Vorteilen.

Mich stört dieser klobige Fremdkörper am Oberarm einfach und ich hab einige Modelle getestet. Es war immer das gleiche – nach wenigen Minuten drückt es am Arm und es nervt. Deshalb bin ich von der Lösung Armband völlig abgekommen. Wenn du es trotzdem testen möchtest, empfehle ich dir eine Hülle aus Neopren* und nicht aus billigen Plastik. Trägt sich einfach angenehmer und ist auch haltbarer.

5Für die Langstreckenläufer

Für die tägliche Hausrunde ist das sicher völlig übertrieben, doch wenn du lange Strecke (und vielleicht auch mal Trails) läufst, solltest du auch mal über die Anschaffung eines Laufrucksacks nachdenken.

Mit diesem ist das Problem der Aufbewahrung gelöst und du kannst auch Getränke in Flaschen oder (noch bequemer) in der integrierten Trinkblase transportieren. Auch ein paar weitere Kleinigkeiten passen in den Rucksack, so dass sich das auch für das Lauftraining auf dem Weg von der Arbeit nach Hause anbietet.

Für ambitionierte Dauerläufer sicher eine Option, die je nach Modell (Camelbak Marathoner*) aber auch nicht sehr preiswert ist. Und auf Qualität solltest du achten, wenn der Rucksack fest auf der Hüfte und dem Rücken sitzen soll. Ich habe bisher nur ein Modell fürs Radfahren getestet und fand es eher suboptimal. Angeblich gewöhnt man sich aber an den Rucksack – wenn man nicht zu viel hinein packt. Und wer es nicht tut, der sollte mal diese interessante Neuheit * testen. (Danke an Denis für den Tipp!)

Laufschuhe an und los - Joggen könnte so einfach sein. Wäre da nicht die leidige Frage, wohin mit dem Smartphone beim Laufen?

So viel wie nötig, so wenig wie möglich

Abschließen doch eine kleine Anmerkung – bitte nimm wirklich nur das Nötigste mit auf deine Laufrunde. Bei Läufen bis zu einer Stunde brauchst du auch im Hochsommer kein Wasser und schon gar keine zusätzliche Verpflegung. Alles, was du zusätzlich am Körper trägst, ist früher oder später ein zusätzlicher Nervfaktor. Ein Faktor, der beim Formbelt* deutlich am geringsten ist.

Wo bewahrst du Handy & Co. beim Laufen auf? Schreibe doch deine Lösung in den Kommentaren, die anderen Leser freuen sich darüber. Vielen Dank!

Ach übrigens – ich wünsche dir mehr Zeit für Sport in deinem Leben.

Dein Torsten…

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Über den Autor: Torsten Pretzsch

Torsten ist 2008 von der Couch aufgestanden, um ein sportlicheres Leben zu führen. Begonnen mit einer Laufrunde von nur 15 Minuten lief er Jahre später Marathon und absolvierte einen Ironman.

Als Teamleiter und Projektmanager war dieser Weg nur durch gutes Selbstmanagement möglich.

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Jörg Baudach
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4 Kommentare

  1. Ich nutze gerne eine Lauftasche, in der nicht nur Handy und Schlüssel, sondern auch Tempos, dünne Handschuhe und ein Halstuch Platz finden. Meist habe ich noch meine Stirnlampe darin, falls es mal wieder in Richtung Dunkelheit geht.
    Im Winter findet meist alles in den Jackentaschen Platz.

  2. Bernd (Brötchen) Köhler

    Beim HNO Wahlarzt habe ich neulich angemerkt, dass ich auf dem einen Ohr schlechter höre, als auf dem anderen. Es stellte sich heraus, dass eine Mittelohrentzündung die Ursache war. Danach konnte ich für eine ganze Zeit lang nicht laufen gehen. Ich werde immer sehr langsam, schlägt nicht ein Schlagzeug den Takt, in dem ich laufe.

  3. Ich hab zwar keinen Formbelt aber auch eine Art flexible Bauchtasche in die ich bei jedem Lauf mein Handy, ein paar Taschentücher und einen Schüssel unter bekomme. Ist die beste Lösung und da ich oft im menschenleeren Wald unterwegs bin habe ich gerne mein Handy für Notfälle dabei.

  4. Manuela Heuberger

    Ich habe auch eine Art „Formbelt“- allerdings von Tschibo
    Wenn ich mit (Regen)Jacke laufe, ist das Handy in der Jackentasche.

    Das Handy am Arm zu tragen habe ich noch nicht ausprobiert. Ich habe ein relativ großes Modell (Samsung Galaxy Note 4) und es würde mich am Arm stören.

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