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Der große Sportuhren-Vergleich im Herbst 2018

Du möchtest eine neue Sportuhr? Oder einen Fitnesstracker, welchen du sowohl beim Sport als auch im Alltag tragen kannst? Oder gar gleich eine richtige Smartwatch mit Sportfunktionalität?

Dann bist du hier bei meinem Sportuhren Vergleich absolut richtig.

Der Markt der sogenannten Wearables ist längst riesig geworden. Die Übergänge zwischen den Einsatzgebieten sind fließend. Und regelmäßig kommen neue Modelle auf dem Markt. Da ist es schwer die Übersicht zu bewahren.

Ich möchte versuchen etwas Licht ins Dunkel zu bringen und dir die aktuellen Modelle in den einzelnen Einsatzgebieten kurz vorstellen. Und das Ganze in einer Übersicht, welches Gerät für welche Einsatzbereich am besten geeignet ist.

Zwei Platzhirsche, ein Vorreiter und einige Nischenhersteller

Im Bereich der Sportuhren gibt es zwei Platzhirsche – Polar und Garmin. Beide Hersteller sind schon lange etabliert und liefern gute bis ausgezeichnete Qualität. Geht man in den Bereich der Fitnesstracker schaut es ein klein wenig anders aus.

Hier hat der Hersteller Fitbit die Nase vorn, der so ziemlich der erste am neuen Markt der Fitnesstracker war und diese Pole Position gegen mittlerweile sehr große Konkurrenz verteidigt.

Es gibt natürlich ein paar weitere Anbieter, die gute Alternativen sind. Suunto sei hier als Beispiel genannt speziell für Triathleten, die viel Wert auf Individualität legen. Und natürlich darf auch Apple mit seiner Apple Watch nicht fehlen, denn auch die eignet sich, um dein Training aufzuzeichnen.

Pulsmessung haben alle gemeinsam

Gemeinsam haben alle hier vorgestellten Geräte die Pulsmessung am Handgelenk oder alternativ per Pulsgurt. Falls du darauf verzichten willst, genügt in meinen Augen eine Smartphone-App wie Strava oder Runtastic. Günstiger kannst du dein Training nicht aufzeichnen.

Meine Vorstellung der gängigsten Modelle ist in vier grobe Bereiche aufgeteilt: Modelle für Läufer, für Multisportler, Smartwatches und Fitnesstracker. Insgesamt stelle ich folgende 14 Modelle vor:

Sportuhren – Vergleich für Läufer

Es ist noch gar nicht so lang her, da genügten ein paar Laufschuhe und ein paar Trainingsklamotten, um mit dem Laufen zu starten. Heute nahezu undenkbar, denn ohne Aufzeichnung gilt das Training nicht als durchgeführt. 😉

Das Smartphone mit einer Lauf-App reichen in der Regel nur den absoluten Einsteigern. So bald du etwas öfters und ambitionierter unterwegs bist, wird der Ruf nach einer Sportuhr laut. Und ich kann das absolut nachvollziehen, war es vor mehr als 10 Jahren auch eine meine ersten Errungenschaft an Sportequipment.

Die wichtigsten Funktionen ist dabei neben der Pulsmessung das GPS, welches alle Modelle in dieser Kategorie haben. Damit kann dein Smartphone im besten Falle zu Hause bleiben.

Modelle für den ambitionierten Läufer

Der ambitionierte Läufer wählt zwischen diesen beiden Modellen:

Garmin Forerunner 645 Music

Garmin hat 2018 ein neues Modell für Läufer auf den Markt gebracht, die Forerunner 645. Die Sportuhr bietet alles, was das Läuferherz begehrt. GPS, Pulsmessung am Handgelenk, Höhenmesser, Kompass, Schrittzähler und natürlich Smartphone-Konnektivität, um die Uhr als Smartwatch zu nutzen sind selbstverständliche Features.

Richtig spannend wird es bei der konkreten Trainingssteuerung. Sie zeigt dem ambitionierten Läufer in Verbindung mit dem optionalen (und empfehlenswerten) Pulsgurt* Schrittfrequenz, Schrittlänge, Bodenkontaktzeit und Balance der Bodenkontaktzeit, vertikale Bewegung sowie vertikales Verhältnis an. Absolute Profifeatures, mit dem jeder Lauf-Nerd happy ist.

Weniger nerdig, sondern für jedermann (oder -frau) nützlich ist der Blick auf den deinen Trainingszustand und die Trainingsbelastung, den die 645 ebenso anzeigt und berechnet. Die Akkulaufzeit ist dabei laut dem Hersteller exzellent, denn bis zu 14 Stunden im GPS-Modus mit Musikwiedergabe reichen auch für den längsten Ultratraillauf.

Apropos Musik – der integrierte MP3-Player ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal und da die Uhr auch bereit für das kontaktlose Bezahlen mit Garmin Pay ist, kann zukünftig sowohl das Smartphone als auch das Geld zu Hause bleiben und trotzdem bist du bereit für den Getränkestop an der Tankstelle.

Vergessen darf man dabei nicht das Aussehen, denn die Forerunner 645 ist nicht nur kompakt und leicht, sondern glänzt auch durch eine große Farbauswahl. Ein richtig schickes Teil, allerdings auch mit einem stolzen Preis.

Polar M430

Bereits letztes Jahr kam die Polar M430 als Nachfolgerin der überaus erfolgreichen M400 auf den Markt. Im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin hat die M430 auch die Pulsmessung am Handgelenk integriert.

Der Schwerpunkt der dezenten und in hübschen Farben erhältlichen Uhr liegt in den Coaching-Funktionen von Polar. Ein fünfminütiger Fitnesstest gibt dir zum Beispiel Aufschlüsse, wie dein Training Fortschritte macht.

Trainingsgbelastung, Erholungsstatus, Kalorienberechnung sowie Polars eigener „Running Index“, der anhand von Geschwindigkeit und Herfrequenz deine Laufleistung beurteilt, sind Hilfsmittel, die sich in der Läuferschar großer Beliebtheit erfreuen. Zusätzlich bekommst direkt nach deinem Training ein motivierendes Feedback zur Wirksamkeit.

Selbstverständlich kannst du deine M430 auch im Alltag tragen und als Smartwatch verwenden. Das heißt, die Nachrichten auf deinem Smartphone werden auch auf der Uhr angezeigt und ebenso kannst du Puls und Schritte dauerhaft aufzeichnen und deinen Schlaf überwachen lassen.

Dezent, schick und mit allen notwendigen Funktionen – ein würdiger Nachfolger der M400 und das zu einem fairen Preis. Einzig das Armband wird von einigen Sportlern als nicht lange haltbar bemängelt.

 TomTom Runner 3 Cardio + Music

Eine Alternative und eine Essenz aus dem beiden Modellen der Platzhirsche Garmin und Polar bietet Tomtom mit ihrer Runner 3 Cardio an.

GPS mit Routingfunktion zum Ablaufen von neuen Strecken, VO2-Max-Messung, um deinen Trainingszustand zu bestimmen, 24/7 Aktivitätstracking und als absolutes Highlight der eingebaute MP3-Player sind die Features, die für die meisten Läufer völlig ausreichen.

Und das Ganze in schicken Farben und zum absoluten Kampfpreis. Einziger Nachteil der TomTom-Geräte – während sowohl Garmin als auch Polar hoch entwickelte Webplattformen zur Trainingssteuerung bieten, hat die TomTom-Sports-App hier noch eindeutig Nachholebedarf. Und auch bei der Tomtom scheint es Probleme mit der Haltbarkeit des Armbandes zu gebe. Es gibt aber – wie auch bei der Polar M430 – die Armbänder einzeln für relativ geringen Preis zu kaufen.

Sportuhren für Einsteiger

Gehörst du noch zu den Einsteigern und scheust die große Investition in einer der vorgestellten Uhren? Dann gibt es hier zwei Einsteigermodelle, die alles haben, was (nicht nur) Laufeinsteiger brauchen:

Polar M200

Polar hat die M200 speziell für Laufeinsteiger und Gelegenheitsläufer entwickelt und trotzdem auf nur wenige Feature im Vergleich zur M430 verzichtet.

GPS und Pulsmessung am Handgelenk sind natürlich inbegriffen, ebenso die Bluetooth-Verbindung zu deinem Smartphone. Verzichtet hat man dagegen auf fortgeschrittene Funktionen, wie zum Beispiel den an der Uhr programmierbaren Intervall-Timer, die Messung der Schrittfrequenz und das Trainingstagebuch in der Uhr. Intervalle und Trainingstagebuch findet man ausschließlich in der Polar-Flow-App.

Meine Empfehlung – aufgrund der geringen Preisdifferenz zur M430 würde ich auch als Gelegenheitsläufer zum größeren Model greifen. Es sei denn, du findest eines der absoluten Schnäppchenangebote.

Garmin Forerunner 30

Natürlich bietet auch Konkurrent Garmin ein Einsteigermodell an. Die Forerunner 30 ist dabei Fitnesstracker und Laufuhr in einem.

Neben der obligatorischen GPS-Messung wird auch die Herzfrequenz am Handgelenk gemessen, und das sogar rund um die Uhr. Dein Training zeichnet die Uhr in gewohnter Garmin-Zuverlässigkeit auf und als besonderes Schmankerl bietet sie auch die Ermittlung deines Fitnesszustandes mittels VO2max. Etwas, was bisher nur den teureren Modellen vorenthalten war.

Das quadratische Aussehen mag etwas gewöhnungsbedürftig sein, funktionell bleiben aber bei dem Forerunner 30 keine Wünsche von Gelegenheitsläufern offen.

Noch günstiger geht es nur mit einer Smartphone-App in Verbindung mit einem Fitnesstracker oder falls du auf Funktionen wie Herzfrequenz oder GPS verzichten magst. Läufst du nur unregelmäßig, ist die Forerunner 30 eine echte Alternative. Im Dauereinsatz hat sie auch Schwächen beim Armband.

Triathlon & Multisport – die Elite der Sportuhren

Wenn du nicht nur läufst, sondern auch andere Sportarten betreibst, dann solltest du diese Rubrik mal genauer anschauen. Im Bereich Multisport gibt es nicht nur Sportuhren für Triathleten, sondern hier tummeln sich die Spitzenmodelle aller Hersteller, die im Alltag eine exzellente Figur machen und zum anderen absolute technische Glanzpunkte darstellen.

Polar Vantage V

Jahrelang war die Oberklasse der Sportuhren eine Garmin-Domäne. Doch dem hat Polar nun brandaktuell den Kampf angesagt. Der finnische Hersteller präsentierte seine Polar Vantage V.

Neben einer – laut Hersteller – deutlich verbesserten Pulsmessung am Handgelenk hat die Vantage als erste Uhr eine integrierte Leistungsmessung fürs Lauftraining. Die Daten werden über GPS- und Barometerdaten berechnet und könnten, so sich die Technik durchsetzt, die Pulsmessung zur Trainingssteuerung ablösen.

Warum das so ist? Dein Puls reagiert auf Änderungen nur sehr träge und bei der Trainingssteuerung nach Pace werden Höhenmeter nicht berücksichtigt. Leistungsmessung ist dagegen sekundengenau und damit auch der Standard beim Radtraining.

Apropos Radtraining – selbstverständlich ist die Uhr für alle möglichen (und unmöglichen) Sportarten geeignet und hat auch einen echten Triathlon-Modus. Nur die beliebten Strava Live Segmente bekommt sie laut Polar erst durch ein Firmware-Update. Wie übrigens auch einige andere Funktionen wie das Routing, Inaktivitätsalarme, Timer-Funktionen sowie die Smart Notifications. Nicht gerade das, was man sich bei einer Uhr dieser Preisklasse vorstellt. Doch hier hat Polar die Uhr wohl sehr (zu?) früh auf dem Markt gebracht.

Die Vantage V ist – so fern die entsprechenden Funktionen per Firmware-Update geliefert werden – allerdings tatsächliche eine Kampfansage, die einige bei Garmin zum Schwitzen bringen dürfte. Polar setzt bei seinem Spitzenmodel auf eine dezente Optik mit großem Display. Im übrigen gibt es die Polar Vantage auch in einer abgespeckten (und in den meisten Fällen ausreichenden) M-Variante*.

Garmin Fenix 5 (Plus)

Der Star unter den Multisportuhren ist trotz gestiegener Konkurrenz die Garmin Fenix 5. Diese Hightech-Uhr gibt es in zwei Varianten, drei Displaygrößen und zusätzlich im edlen Saphir-Look mit kratzfestem Glas. Das hat allerdings auch seinen Preis. Das „günstigste“ Model beginnt bei etwa 550€ (UVP) und das Highend-Produkt (Fenix 5X Plus) ruft einen ordentlichen vierstelligen (!!!) Betrag auf.

Da muss man schon einmal schlucken, allerdings zündet die Fenix-Serie auch ein wahres Feuerwerk an (ausgereiften) Funktionen. Das Highlight bei der Fenix 5 Plus-Variante ist das vorinstallierte farbige Kartenmaterial, was ein echtes Alleinstellungsmerkmal im Bereich der Wearables ist. Damit findest du dich in jeder Umgebung zurecht und kannst die Uhr auch perfekt für deinen Wanderausflug verwenden.

Ein integrierter MP3-Player sorgt dafür, dass du auch ohne gekoppelten Smartphone mittels Bluetooth-Kopfhörer Musik hören kannst. Auch ansonsten bietet die Fenix alles, was die Garmin Forerunner 645 auch bietet. Und mehr – denn es wird großen Wert auf Multisportfunktionen gelegt. So erkennt sie zum Beispiel beim Schwimmen automatisch, welchen Schwimmstil du gerade absolvierst und wann du eine Wende einleitest.

Auch wenn die Konkurrenz nicht schläft, so ist die Fenix 5 weiter die Referenz, eben allerdings auch in Sachen Preis.

„Sparfüchse“ unter den Triathleten sollten sich mal die Garmin Forerunner 735XT* anschauen oder schauen, ob es noch irgendwo die kleinere Garmin Fenix 3 gibt. Letztere habe ich mir im Frühjahr 2018 aus Restbeständen gekauft und es keine Sekunde bereut. Bei den aktuellen Angeboten für die Fenix 5 würde ich aber aktuell zu dieser greifen.

Suunto 9

Wenn dir der Hype um die Fenix zu groß ist, dann solltest du jetzt aufmerksam lesen. Suunto ist gerade unter Outdoorsportlern und Triathleten als Nischenanbieter für Individualisten bekannt. Der – genau wie Polar – aus Finnland kommende Hersteller ist dafür bekannt, die robustesten Geräte zu bauen.

Und so legt man bei Suunto auch mehr auf die Outdoor-Features und weniger auf die Smartwatch-Funktionen, wie es die anderen Hersteller tun. Am auffälligsten ist dabei die Akkulaufzeit. Spektakuläre 25 bis 120 Stunden GPS-Tracking je nach Batteriemodi werden vom Hersteller genannt. Das Ladegerät kann also bei einem Wochenend-Trip zu Hause bleiben. Möglich ist das durch die so genannte FusedTrack-Technologie. Durch einen Algorithmus findet die Aufzeichnung in einer Mischung aus Bewegungssensor und reduzierten GPS-Daten statt und ist dennoch sehr genau.

In Sachen Sportfunktionen für Schwimmen, Radfahren und Laufen bleibt kein Wunsch offen und die Suunto 9 mit ihrem intuitiven Touchscreen braucht den Vergleich mit den Modellen der beiden Hauptkonkurrenten nicht scheuen. Fazit: Der puristische Individualist greift zur Suunto 9, wenn du eher der verspielte Tech-Fan bist, fühlst du dich sicher eher mit Garmin Fenix 5 oder Polar Vantage wohl.

Smartwatch – eine für alles

Wenn dir die Alltagsfunktionen wichtiger sind als der Sportbereich, solltest du dich bei den Smartwatches umschauen. Diese Modelle sind ein Kompromiss in Sachen Sport, welcher allerdings für die meisten Freizeitsportler völlig ausreichend sein sollte.

Apple Watch

Bekanntester Vertreter unter den Smartwatches ist die Apple Watch. Die neue Serie 4 ist gerade auf dem Markt und selbstverständlich kannst du damit auch dein Training aufzeichnen. Der Schwerpunkt liegt aber klar auf den Telefonfunktionen. Einen sehenswerten Testbericht findest du hier auf Youtube:

https://www.youtube.com/watch?v=2AIvnXIz3qo

Garmin Vivoactive 3

Nach dem Ausflug in die Welt der echten Smartwatches gehen wir zurück in die Welt der Sportuhrenhersteller. Garmin hat dieses Jahr die dezente (und verhältnismäßig schmale) Vivoactive 3 heraus gebracht und damit das Herz besonders vieler sportlicher Frauen erobert.

Highlight dieser Uhr ist der integrierte Musikplayer und die Vorbereitung für Garmin Pay, der kontaktlosen Bezahl-App, mit denen du dein Smartphone und das Bargeld zu Hause lassen kannst. Zielgruppe dieser Uhr sind – wie erwähnt – eindeutig Frauen, die gerne ins Fitnessstudio gehen. So gibt es Apps für Yoga, Krafttraining oder Schwimmen.

Aber selbstverständlich kannst du damit auch Laufen gehen oder Rad fahren. Das GPS sorgt für eine exzellente Aufzeichnung, nur die begrenzte Akkulaufzeit mit 5 Stunden im GPS- und Musikmodus zeigt, wo der Schwerpunkt dieser Uhr liegt, nämlich im absoluten Freizeitsportbereich.

Fitbit Versa

Wenn wir den Bereich der reinen Sportuhren verlassen, kommt mit Fitbit sofort ein weiterer Hersteller in den Blick. Die Amerikaner sind Marktführer im Bereich der Fitnesstracker und mit der Fitbit Versa auch im Bereich der Smartwatches stark vertreten.

Und ähnlich wie bei der Garmin Vivoactive 3 wird bei dieser Lifestyle-Uhr Wert auf Smartphonefunktionen sowie dem Tracking von Sport und dem täglichen Leben gelegt. Eine Akkulaufzeit von – laut Hersteller – über 4 Tagen ist schon mal richtig gut und auch sonst hat die Uhr alle Features, die es so im Vergleich gibt. Konkret wären die Highlights Musik ohne Smartphone, das automatische Erkennen deiner aktuellen Sportart und auch die kontaktlose Bezahlung über den NFC-Chip.

Die moderne und schlanke Fitbit Versa lässt sich mit verschiedenen Armbändern und Zifferblättern individualisieren und macht im Alltag so eine schicke Figur. Nur auf das integrierte GPS musst du verzichten. Dafür greift die Fitbit Versa auf dein Smartphone zurück.

Fitnesstracker für Gelegenheitssportler

Falls du zu den Gelegenheitssportlern gehörst oder dir einer der Sportuhren schlicht und einfach zu klobig (oder teuer) ist, solltest du dich einmal im Bereich der Fitnesstracker umschauen. Dort gibt es günstigere Einsteigermodelle und der Unterschied zu Smartwatches und Sportuhren ist mittlerweile sehr fließend. Der wichtigste Unterschied, während du bei den Sportuhren GPS nahezu immer inklusive hast, nutzen Fitnesstracker dein Smartphone für die GPS-Aufzeichnung.

Fitbit Charge 3

Der meistverkaufteste Fitnesstracker der Welt geht 2018 in eine neue Auflage – die Fitbit Charge. Und Fitbit setzt hier den Schwerpunkt ganz klar auf die Gesundheit. Pulsmessung rund um die Uhr ermöglicht eine genaue Bestimmung deines Kalorienverbrauches. Auch dein Schlaf wird automatisch erkannt und gemessen und das die Zielgruppe vor allem (aber nicht nur) Frauen sind, erkennt man auch daran, dass es möglich ist, über die Fitbit Charge deine Periode aufzuzeichnen.

Dein Training erkennt die Uhr automatisch, selbst beim Schwimmen im Pool. GPS gibt es aber nur in Verbindung mit dem Smartphone. Du kannst individuelle Ziele definieren und dich regelmäßig daran erinnern lassen. Am Puls der Zeit ist die Fitbit Charge 3 in Sachen Smartphonefunktionalität. Neben einer Akkulaufzeit von über 7 Tagen kannst du über den Touchscreen deinen Kalender aufrufen oder auch den Wetterbericht checken.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Fitbit mit der neuen Charge 3 auch weiterhin die Pole Position bei den Fitnesstrackern behält, dafür sorgt auch das zeitlose und elegante Design.

Garmin Vivosmart 4

Garmin setzt bei seinem Fitnesstracker auf Schlichtheit und Schlankheit und grenzt sich damit klar zu seinen eigenen Uhrenmodellen ab. Die Vivosmart 4 hat Stil und passt an jedes schmale Frauenhandgelenk. Doch auch in Sachen Funktionalität gibt es einiges zu entdecken.

Neben den klassischen Aktivitätsalarmen – einen der Kernfunktionen von Fitnesstrackern – und Gesundheitsfunktionalitäten wie der Messung deiner Herzfrequenz, der Sauerstoffsättigung deines Blutes, der Effektivität deines Schlafes und der Erkennung deines Stresslevels kannst du natürlich auch über spezielle Apps deine sportlichen Aktivitäten aufzeichnen. Einzig auf integriertes GPS musst du auch hier verzichten oder dafür die GPS-Funktion deines Smartphone anzapfen.

Polar A370

Selbstverständlich hat auch Polar einen Fitnesstracker im Angebot. Und im Unterschied zu den beiden bisher vorgestellten Modellen spricht Garmin explizit auch Sportler mit der Polar A370 an. Vor allem, wenn du in erster Linie im Fitnessstudio trainierst, ist die Polar eine gute Wahl. Zum Beispiel erkennt die Uhr auf de Laufband die zurückgelegte Strecke und deine Geschwindigkeit, draußen dagegen brauchst du dein Smartphone, um GPS aufzuzeichnen.

Polar bietet auf seiner sehr guten Trainingsplattform auch die Möglichkeit, spezielle Trainingspläne herunterzuladen und dann direkt über die Uhr zu trainieren. Ein Feature, was sonst nur den teureren Sportuhren vorenthalten war. 24/7-Pulsmessung, intelligente Schlafmessung und Aktivitätsalarme sind natürlich auch in der Polar vorhanden. Wenn du eine dezente Sportuhr im Look eines Fitnesstrackers möchtest, dann ist die Polar deine erste Wahl.

Sportuhren-Vergleich – eine Übersicht im Herbst 2018

Jetzt hast du eine Übersicht bekommen, was der große Markt der Sportuhren im Herbst 2018 so her gibt. Für welche Uhr du dich entscheidest, hängt ganz klar von deinen persönlichen Vorlieben ab. Alle hier vorgestellten Modelle sind prinzipiell empfehlenswert und zum Sport geeignet.

Selbstverständlich gibt es noch weitere Uhren und vor allem im Bereich der Fitnesstracker noch deutlich günstigere Modelle. Diese haben allerdings meist keine Pulsmessung am Handgelenk und wenn dann ist sie sehr sehr ungenau. Überhaupt – wer ernsthaft sein Training nach dem Puls steuert, der wird um eine separaten Pulsgurt nicht umhin kommen. Nur mit diesem ist eine genaue Messung während des Trainings garantiert. Für den Freizeitsportler reicht die Pulsmessung am Handgelenk in jedem Fall.

Für welches Modell wirst du dich entscheiden? Ich freue mich auf deinen Kommentar…

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Über den Autor: Torsten Pretzsch

Torsten ist 2008 von der Couch aufgestanden, um ein sportlicheres Leben zu führen. Begonnen mit einer Laufrunde von nur 15 Minuten lief er Jahre später Marathon und absolvierte einen Ironman.

Als Teamleiter und Projektmanager war dieser Weg nur durch gutes Selbstmanagement möglich.

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2 Kommentare

  1. Ich nutze die Garmin Forerunner 735XT, weil die eine Multisport-Funktion (also mehrere unterschiedliche Sportarten in einem Training oder Wettkampf) anbietet und damit für Triathlon sehr gut geeignet ist.
    Einziges Manko ist das Bahnenzählen im Schwimmbad, das nach einem Update zwar besser aber immer noch nicht exakt geworden ist.

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