Wieso du Meditation in deine Fitness-Routine einbauen solltest

Meditation und Fitness - Passt das zusammen? Sogar sehr gut! Wie du Meditation in deine Fitness-Routibe einbauen kannst, erfährst du hier.

Ein Gastbeitrag von Steve Iva

Was haben Novak Djokovic, Arnold Schwarzenegger, Cristiano Ronaldo und Conor McGregor gemeinsam? Sie gehören zu den bekanntesten Sportlern der Welt und auch zu den weltbesten in der jeweiligen Sportart. Es gibt allerdings noch etwas, dass diese Spitzensportler miteinander verbindet: Sie haben öffentlich zugegeben, regelmäßig zu meditieren, um ihre (sportlichen) Ergebnisse zu verbessern. 

In diesem Gastbeitrag von Mindmonia wirst du erfahren, was Meditation ist und wieso sie Sportlern hilft, bessere Leistungen zu erzielen. Abschließend geben wir dir noch ein paar Tipps mit auf den Weg, wie du Mediation in deine Fitness-Routine einbauen kannst. 

Was ist Meditation?

Meditation ist eine Kombination unterschiedlicher Atem- und Visualisierungstechniken. Geprägt von vielen Mythen und Stereotypen, ist sie heute mehr eine Entspannungstechnik gegen einen stressigen Alltag, als eine religiös-spirituelle Praktik. 

Es gibt unterschiedliche Arten und Typen der Meditation, die, je nach Anwendungsfall, unterschiedliche Vorteile mit sich bringen. Für Anfänger sind vor allem die geführten Meditationen geeignet, da diese die Zuhörer durch die einzelnen Schritte begleiten und durch beruhigende Stimmen die Entspannung fördern. 

Das Geniale am Meditieren ist: Jeder kann meditieren. Du musst nicht sonderlich geübt sein oder an etwas paranormales glauben, um davon zu profitieren. 

Meditation für Sportler: 4 Vorteile

Das Meditieren bringt viele Vorteile mit sich. Sowohl für den Körper, als auch für den Geist. Unabhängig davon, wie sich deine Fitness-Ziele (und entsprechend auch dein Training) gestalten, kannst du die Meditation auf unterschiedliche Art und Weise nutzen, um deine Trainingsergebnisse zu maximieren.

Wir werden dir nun einige Vorteile der Meditation für Sportler aufzeigen.

Gestärktes Immunsystem

Meditation steigert dein Level an Mindfulness im Alltag. Mindfulness (zu Deutsch: Achtsamkeit) ist die Fähigkeit, aufmerksamer und lebendiger durch den Tag zu gehen und Dinge aktiver zu erleben. Zugleich führt Mindfulness dazu, dass du deine eigenen Gedanken besser verstehst und lenken kannst.

Durch regelmäßiges Meditieren kannst du also deine Gedanken positiv gestalten und deinen Stress reduzieren. Stress wiederum, ist schädlich für dein Immunsystem sowie deine sportliche Leistung.

Besserer Schlaf / schnellere Regeneration

Es ist kein Geheimnis, dass Schlaf sehr wichtig für deine Gesundheit ist. Auch für deine sportlichen Ergebnisse ist ausreichend Schlaf eine der wichtigsten Komponenten, um erfolgreich zu sein. Schlaf beeinflusst deine körperliche Leistungsfähigkeit maßgeblich.

Während du schläfst, ruhen sich dein Körper und Gehirn aus. Egal ob Ausdauertraining oder Muskelaufbau: Schlaf ist eine wichtige Komponente für deine Muskeln, um sich zu regenerieren und ihre Leistung zu bringen. 

Meditation kann dir nachweislich helfen, deine allgemeine Schlafqualität zu erhöhen und unterstützt im Zuge dessen, deine Fitness-Routine optimal.

Zufriedenheit und Disziplin

Serotonin ist ein Glückshormon in deinem Körper. Es hat viele Aufgaben und unterstützt die unterschiedlichsten biologische Prozesse im Körper. Auch auf dein Wohlbefinden hat Serotonin maßgeblich Einfluss. Einfach ausgedrückt: Serotonin macht dich glücklich. 

Es wurde festgestellt, das während dem Meditieren eine erhöhte Menge an Serotonin ausgeschüttet wird. Das ist allerdings nicht der einzige Weg, wie Meditation dich glücklich macht. Wie oben bereits erwähnt, ebnet die Achtsamkeitspraktik den Weg für mehr Mindfulness in deinem Leben. Dadurch wirst du in der Lage sein, positiver zu denken. Positive Gedanken wiederum führen zu mehr Lebensglück.

Dadurch hilft dir die Meditation, mit sportlichen Niederlagen einfacher umzugehen, konsequenter an deinen Trainingszielen zu arbeiten und eine bestimmte Disziplin aufrechtzuerhalten. 

Sauerstoffgehalt im Körper

Da es sich bei der Meditation um eine Atemtechnik handelt, verändert sich dein Atmungsverhalten bei regelmäßiger Meditation. Durch den Zustand der tiefen Entspannung, der durch das Meditieren erreicht wird, reduziert sich die Menge an Sauerstoff, die deine Zellen und Körper benötigen.

Obendrein erhöht sich das Sauerstoffvolumen, dass du zu dir nehmen kannst. Das steigert deine sportliche Leistung und macht dich vitaler und aktiver. 

Wenn du mehr über die wissenschaftlichen Studien erfahren willst, schau dir den diesen Artikel an.

Meditation und Fitness - Passt das zusammen? Sogar sehr gut! Wie du Meditation in deine Fitness-Routibe einbauen kannst, erfährst du hier.

 

Wie du Meditation in deine Fitness-Routine einbaust

Beschäftigst du dich mit Ausdauersport, weißt du wie wichtig die Regelmäßigkeit ist. Sie ist unabdingbar, um deine Ausdauer aufrechtzuerhalten und auszubauen. Gleiches gilt auch beim Meditieren. 

Meditiere lieber mehrmals täglich für wenige Minuten, als einmal pro Woche für zwei Stunden. Das liegt vor allem daran, weil du viele Vorteile der Meditation erst durch eine langfristige Routine und mehrere Sessions genießen kannst. Andere wiederum, spürst du bereits nach der ersten Meditation.

Damit du das Maximum für deine Fitness-Routine herausholen kannst, haben wir dir hier eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellt, mit welcher du lernst, regelmäßig zu meditieren. 

Schritt 1: Überlege dir, wieso du Meditieren möchtest

Das WARUM ist eine der wichtigsten Schritte in deiner Vorbereitung. Du musst intrinsisch davon überzeugt sein, dass das Meditieren deinem sportlichen Erfolg hilft. Sonst wirst du relativ schnell wieder damit aufhören.

Schau dir die oberen Vorteile nochmals im Detail an und verinnerliche Sie. Mach dir bewusst, dass du deine sportliche Leistung, sowohl aktiv als auch passiv, durch regelmäßiges Meditieren erhöhen kannst. 

Hier ist ebenfalls wichtig, dass du die Meditation bewusst für einen oder mehrere Vorteile einsetzt. Wenn du zum Beispiel besser Schlafen möchtest, wird sich der Ablauf der Meditation gezielt auf diesen Vorteil ausrichten. Das wird außerdem dazu führen, dass du das Meditieren als Übung sehen wirst und dadurch leichter in deine Routine einbauen kannst.

Schritt 2: Mach dir bewusst, wie die Meditation deine Fitness-Routine ergänzen kann

Wie bei so vielen Dingen im Sport stellt sich auch beim Meditieren die Frage: vor oder nach dem Training?

Beide Optionen haben ihre Vorteile. Meditierst du unmittelbar wenige Minuten vor dem Training, wirst du das darauffolgende Training fokussierter  erleben. Beim Kraftsport, zum Beispiel, schaltest du schnell auf Autopilot. Dadurch wirst du die ersten zwei bis drei Wiederholungen aktiv erleben, alles andere passiert automatisch.

Trainierst du bewusster, erfolgt jede Wiederholung aktiv. Du spürst jeden Zug und Curl und gehst leichter über deine Grenzen hinaus. Achtsames Training hilft dir dabei, deine eigenen Grenzen besser zu kennen und diese leichter zu überschreiten. Dadurch steigerst du deine Leistung enorm und kannst schneller, bessere Ergebnisse erzielen.

Meditierst du nach dem Training, fungiert die Meditation als Belohnung. Es hilft dir, nach einem anstrengenden Training abzuschalten und über dieses nochmals ausführlich zu reflektieren. 

Schritt 3: Messe die Regelmäßigkeit 

Nachdem du dir bewusst gemacht hast, wieso und wie du die Meditation in deine Fitness-Routine etablieren möchtest, geht es im dritten und letzten Schritt darum, die Regelmäßigkeit aufrechtzuerhalten.

Genau wie du deine eigene Laufleistung, Wiederholungen im Krafttraining oder Gewichtsabnahme misst, musst du die Regelmäßigkeit deiner Meditations-Sessions messen. Dadurch stellst du sicher, dass diese nach einigen Wochen in eine Routine übergehen. Wenn du deine Laufleistung in einem Dokument festhält, füge einfach eine Spalte mit dem Namen “Meditation” hinzu und fang an zu messen

Interessant hier: hältst du deine Leistung und die Regelmäßigkeit deiner Meditation-Sessions in demselben Dokument fest, kannst du auf einen Blick erkennen, ob und wie das Meditieren deine sportliche Leistung verbessert. 

Fazit

Meditation hat viele Vorteile für Sportler. Sie ist berechtigterweise ein fester Bestandteil der Routine vieler Leistungssportler. Sie stärkt deinen Körper durch eine gehemmte Stressproduktion sowie einen besseren Schlaf und hat dadurch einen direkten Einfluss auf deine sportlichen Leistungen. 

Aber auch mental ebnet sie den Weg für eine erfolgreiche Trainings-Routine da sie Fokus, mentale Wettbewerbsfähigkeit, Zufriedenheit und Disziplin in deinem Alltag etabliert. 

Solltest du das Meditieren ein- oder zweimal in deiner Routine überspringen, ist das kein Weltuntergang. Nimm dir vor, das nächste Mal einfach länger zu meditieren und lass dich davon nicht demotivieren. 

Bist du gelangweilt, änder die Art der Meditation. Für die aktiveren Menschen unter uns, die Probleme damit haben, still dazusitzen, gibt es aktivere Meditationsarten, wie zum Beispiel die Geh-Meditation.

Vielen Dank fürs Lesen.

Der Autor

Steve Iva ist einer der beiden Founder von Mindmonia, einer globalen Plattform für Mindfulness. Durch das Anwenden von Mindfulness möchte er den Menschen helfen, das vollste Potenzial aus ihrem Leben zu schöpfen.

 

 

 

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Ein Kommentar

  1. Danke für die tolle Tipps. Werde versuchen, sie anzuwenden. Lg, Jonas

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