Home / Blog / Der clevere Weg deine Gewohnheiten zu ändern

Der clevere Weg deine Gewohnheiten zu ändern

Gewohnheiten ändern

Gewohnheiten ändern, ist ein schwieriges Unterfangen. Das dürfte uns allen wohl bekannt sein. Warum das so ist, erklärt dir der amerikanische Blogger Leo Babauta von zen habits in seinem Artikel: „The Smart Way to Stick to Habits„. Dabei ist es nicht schwierig, mit der neuen Gewohnheit zu beginnen. Nein – die Ausdauer und das Durchhalten bereitet uns allen Probleme. Warum das so ist und mit welchen Tipps man das auf die clevere Art umgehen kann, zeigt der folgende Artikel.

Diese 6 Hürden stehen dir im Weg

  • Du verlierst den Enthusiasmus. Anfangen ist einfach, doch nach wenigen Tagen verlieren die meisten das Ziel vor Augen.
  • Vergessen. „Ich müsste mal wieder Sport machen.“ Der Satz sagt sich schnell, doch ebenso schnell ist er vergessen.
  • „Du schaffst das sowieso nicht.“ Sich kleiner zu machen als man ist, ist eine Eigenschaft, die viele betrifft. Dein größter Kritiker lebt in dir selbst.
  • Aufgeben. Du startest eine tägliche Gewohnheit und an einem Tag schaffst du es nicht, sie durchzuziehen. Das nimmt dir den Mut und das Aufgeben ist doch so viel leichter.
  • Ablenkung. Das Internet bietet so viele Möglichkeiten, deine Zeit zu vertreiben, dass du einfach nicht dazu kommst, deine neue Gewohnheit durchzuführen.
  • Krankheit, Reisen oder Krisen. Sobald etwas Gegenwind kommt, schlafft dein Segel ab und du fährst wieder in den Hafen zurück. Das kann eine Krankheit sein, eine unverhoffte (Dienst-)reise oder eine kurzfristige kleine Krise in Beruf oder Alltag. Du verlierst den Fokus und es fällt dir unendlich schwer, zurück auf die Spur zu kommen.

Alte Gewohnheiten - neue ZieleWas kannst du gegen diese Hürden tun?

  • Enthusiasmus: Du startest täglich am morgen mit einem fünfminütigen Workout, doch der Enthusiasmus ist bald erloschen und das Bett doch viel bequemer. Was tun? Gehe eine Verpflichtung ein und mache einen Vertrag mit dir selbst. Wie wäre es, mit sich zu vereinbaren, dass du bei Abbruch der neuen Gewohnheit nach weniger als einem Monat 200€ an eine gemeinnützige Einrichtung spendest?
  • Vergessen: Wenn ich eine neue Gewohnheit installieren möchte, setze ich sie mit täglicher Erinnerung in meine ToDo-Liste. Warum dahin? Die habe ich mehrmals am Tag vor Augen. Warum nicht ein Post-It auf dem Kühlschrank oder am Spiegel im Bad? Mindestens 5 Erinnerungen helfen dir, die neue Gewohnheit garantiert nicht zu vergessen.
  • Negative Gedanken: Diskutiere nicht mit deinen selbstzerstörerischen Gedanken, sondern verbanne sie aus deinem Gehirn. Registriere die Gedanken und dann zerstöre diese und nicht dich. Habe immer dein Ziel vor Augen.
  • Ein oder zwei verpasste Tage: Erzähle anderen von deiner neuen Gewohnheit und gebe Rechenschaft ab. Das steigert dein Bedürfnis auch nach kurzer Pause wieder zurück auf Spur zu kommen.
  • Ablenkung: Reduziere die Möglichkeiten. Klingt banal, aber wenn du täglich eine halbe Stunde lesen willst, so schalte deinen Fernseher aus. Überhaupt ist TV eine der größten und sinnfreiesten Ablenkungen – neben dem Internet.
  • Krankheit, Reisen oder Krisen: Auch hier hilft es, anderen von deiner neuen Gewohnheit zu erzählen und ihnen Rechenschaft abzulegen. So fällt es dir leichter, nach einer Pause wieder durchzustarten.

Der clevere Weg zu neuen Gewohnheiten

  1. Beginne klein. Wie bereits im Artikel „Wie du ohne Aufwand kleine Gewohnheiten installierst!“ beschrieben, sind es die kleinen Gewohnheiten, die große Dinge ermöglichen.
  2. Verpflichte dich. Erzähle so viele Menschen wie möglich von deinem Vorhaben, und der Druck wird automatisch dafür sorgen, dass du länger am Ball bleibst.
  3. Habe einen Trigger. Du brauchst etwas, was dich automatisch daran erinnert, die neue Gewohnheit auszuführen. Diese Trigger sind extrem wichtig, zum Beispiel wenn du unter die Dusche steigst, drehst du am Ende das kalte Wasser kurze Zeit auf.
  4. Erinnerungen. Erinnere dich an dein Vorhaben – immer und überall. Ob Zettel oder Smartphone – du musst deine neue Gewohnheit immer im Fokus haben.
  5. Gehe Verpflichtungen ein. Es ist nicht nur wichtig, so vielen Menschen wie möglich von deinem Vorhaben zu erzählen, auch der Einsatz ist entscheidend. Je höher der Einsatz, desto größer ist das Durchhaltevermögen. Warum nicht eine Wette mit deinem besten Freund?
  6. Reduziere die Ablenkungen. Du surfst zu viel im Netz, statt dich auf deine Arbeit zu konzentrieren? Warum nicht das Internet ausschalten . Ja das geht! Oder warum nicht die Fernbedienung weit weg platzieren, wenn du lesen möchtest?
  7. Zurück auf den richtigen Weg. Lasse dich von deinen Freunden daran erinnern, dass du nach einer kurzen Unterbrechung wieder anfängst, deine Gewohnheit zu trainieren.
  8. Beobachte deine negativen Gedanken. Wenn deine Gedanken negativ werden und du dir sagst, dass du das nicht kannst, dann frage „Warum?“ und antworte mit einem „Aber“. Ich kann heute nicht Sport machen. Aber ich möchte Sport machen, weil ich mich danach besser fühle.

Mit diesen acht einfachen Schritten fällt es dir zukünftig leichter, neue Gewohnheiten zu installieren. Probiere es aus – aber immer nur eine neue Gewohnheit auf einmal! Nach etwa 4 Wochen ist sie etabliert und du kannst eine neue hinzunehmen. Ich kann Leo Babauta in seinem Artikel nur Recht geben.

Hinterlasse einen Kommentar, falls du Fragen hast oder deine Erfahrungen mit den anderen Lesern teilen möchtest.

Du fandest den Artikel für dich nützlich? Dann ist er sicher auch für deine Freunde wertvoll. Teile ihn auf Facebook, Twitter oder Google+ und ich würde mich sehr darüber freuen. Vielen Dank dafür!

Verpasse nichts mehr...

Melde dich zum Newsletter an und du wirst einer von über 25.000 Sportlern der tollen Endlich-mehr-Sport-Community im Newsletter und auf den sozialen Netzwerken!

Du bekommst exklusive Inhalte, tolle Tipps, Updates zum Blog und einen Einblick hinter die Kulissen. 

Deine Einwilligung in den Versand meines Newsletters ist jederzeit widerruflich per Link oder an die im Impressum angegebenen Kontaktdaten möglich. Der Newsletter-Versand erfolgt entsprechend meiner Datenschutzerklärung und dient nur zur Bewerbung eigener Produkte und Dienstleistungen, die unter www.ausdauerblog.de. beschrieben werden. Der Newsletter erscheint etwa alle 14 Tage.

Auf geht’s – werde dauerhaft zum Sportler!
Torsten

Ach übrigens – ich wünsche dir mehr Zeit für Sport in deinem Leben.

Über den Autor: Torsten Pretzsch

Ich bin 2008 von der Couch aufgestanden, um ein sportlicheres Leben zu führen. Begonnen mit einer Laufrunde von 15 Minuten lief ich Jahre später Marathon und absolvierte einen Ironman.

Als Führungskraft und Projektmanager war dieser Weg nur durch gutes Selbstmanagement möglich.
Hier im Blog unterstütze ich dich, endlich mehr Sport zu machen. Mehr über mich…

*Affiliate-Links – du bekommst ein gutes Angebot natürlich ohne Zusatzkosten für dich und ich finanziere damit den Blog.

4 Kommentare

  1. Hallo Torsten,

    du hast sehr viele interessante Punkte genannt. Ich persönlich nutze für neue Gewohnheiten (fast) immer die Seinfeldmethode, wie sie hier beschrieben wird: http://morgen-besser-als-heute.de/wp/2018/05/29/gewohnheiten-etablieren/ Das Verfahren nutze ich sowohl, um neue Gewohnheiten einzuführen als auch schlechte Gewohnheiten loszuwerden.

  2. Hallo Torsten!

    Dein Artikel über das Thema hat mir sehr gut gefallen. Du hast viele hilfreiche Tipps genannt, um endlich durchhalten zu können.
    Ich habe vor kurzem ein eBook über genau dieses Thema verfasst. Im Moment ist es erhältlich für 0,99€ und ab dem 14.04. sogar kostenlos für wenige Tage. Vielleicht hast du ja mal Lust, es dir herunterzuladen und sogar in deinem Blog zu erwähnen.

    Danke und liebe Grüße
    Johanna

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Send this to a friend