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Die eine Sache, die du ab heute ändern wirst

Es gibt nur 2 Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann – nämlich gestern und morgen. (Dalai Lama)

Im Planen von Veränderungen bist du groß. „Ab morgen wird das anders“, sind deine regelmäßigen Gedanken. Doch wie sieht die Realität aus? Wann ist es dir das letzte Mal gelungen, nachhaltig etwas in deinem Leben zu verändern?

Das Problem mit den Veränderungen

Es gibt zwei Sorten Mensch, die völlig unterschiedlich an ihre Vorhaben heran gehen. Gemeinsam ist nur das Ergebnis bei beiden – sie scheitern öfters, als dass sie erfolgreich sind.

Die einen Menschen sammeln permanent Informationen. Sie wissen alles über ihr Vorhaben. Nur passiert nichts. Sie könnten ja einen Aspekt in ihrer Recherche vergessen haben.

Und ohne fundiertes Wissen kann ich unmöglich beginnen, ist ihr Credo.

Die zweite Sorte Mensch erlebt man besonders an Silvester immer wieder. „Ab heute wird alles anders.“, ist ihr Leitspruch. „Ab heute mache ich 5x die Woche Sport, ernähre mich gesund und schlafe auch endlich genug.“

Sie stürzen sich ins Abenteuer der Veränderungen im Leben, sind Feuer und Flamme – für eine ganze Woche oder vielleicht zwei.

Dann klappt das mit der Ernährung nicht mehr und überhaupt, Zeit zum Sport fehlt ohnehin. Wenn das schon nicht klappt, dann ist es ja eh sinnlos.

Und wieder haben sie es wieder nicht geschafft, ihr Leben zu verändern.

Zu viele Information – du bist ein Meister des Aufschiebens

Gehörst du zu der Kategorie: „Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll?“

Das Internet macht das Leben nicht immer leichter. Hier noch eine Webseite mit einem spannenden Inhalt, dort noch ein Artikel in einem Blog und überhaupt, dass E-Book hier schaut auch noch interessant aus.

Und ich bekenne mich schuldig. Blogs wie der Ausdauerblog tragen auch ein bisschen zum Problem bei.

Schnell wird aus einer Idee ein Plan, der nie fertig wird. Und diesen Plan setzt du natürlich nicht um, er ist schließlich noch nicht fertig. Du bist ein Meister im Aufschieben.

So verhinderst du das ständige Aufschieben

Am Ende hilft nur eines – du musst anfangen. Jetzt. Sofort.

Beginne für 5 Minuten mit deinem Vorhaben und das Tag für Tag. Als nächstes schaust du dir deinen Plan an. Wirkt er zu groß und unvollendet, so zerlegst du ihn in kleine handliche Zwischenziele.

Diese Zwischenziele sind dein Anker und wenn du sie erreichst, dann feiere sie auch. Belohne dich für die kleinen Ziele, so hältst du die Motivation hoch.

Und noch ein Tipp – schreibe über dein Vorhaben. Führe eine Art Tagebuch, dort siehst du dann deine Fortschritte, aber auch die Schwierigkeiten, die du schon gemeistert hast.

Mehr Tipps zum Thema Aufschieben findest du hier. Und hier gibt es die Gründe, warum du mit dem Sport gar nicht erst anfängst.

Du willst zu viel auf einmal

Gehörst du zu denjenigen, die dazu neigen alles auf einmal zu wollen, hilft oft schon ein Änderung der Formulierungen in deinem Kopf.

Immer wieder lese und höre ich Sätze wie folgende:

  • Ich muss endlich mehr Sport machen.
  • Heute muss ich unbedingt noch laufen gehen.
  • Ich muss noch 10kg abnehmen.

Das ist einfach falsch: „Einen Scheiß musst du!“

Müssen vs. Wollen – der ewige Kampf

Jedes mal, wenn du Müssen oder Sollen verwendest, dürfen bei dir die Alarmglocken angehen. Achte einmal darauf.

Und jedesmal, wenn ein Satz von dir Sollen oder Müssen enthält, formulierst du ihn um. Aus dem Satz: „Ich muss endlich mehr Sport machen.“ wird so „Ich will mehr Sport machen, weil ich die Treppen zu meiner Wohnung ohne Atemnot hochgehen möchte.“

Aus „Heute muss ich unbedingt noch laufen gehen.“ wird „Ich will joggen, weil es mir danach besser geht und ich den Stress des Tages abgebaut habe.“

Müssen bedeutet Druck, Zwang und Notwendigkeit. Wollen bedeutet Selbstbestimmung und deine persönliche Freiheit, die Dinge zu gestalten.

Wollen ist super – aber zu viel ist auch nicht gut

Es ist schon einmal ein Fortschritt, wenn du statt müssen wollen verwendest. Trotzdem kann es zu viel sein. Und zwar dann, wenn du alles auf einmal willst.

Eben noch unsportlich auf der Couch rumgelungert, willst du zukünftig 5x die Woche Sport machen. Und da laufen zu langweilig ist, natürlich auch noch mehrere Sportarten.

Der Effekt – tauchen die ersten Schwierigkeiten auf, wirfst du alles hin. Du hast es ja eh gewusst, dass du es nicht schaffst.

Hier helfen Minimalziele kleine Schritte, die du dir notierst und die du schaffen willst. Und zwar so klein wie möglich. Und sei es nur eine Übung täglich.

Die eine Sache, die du ab heute ändern wirst

Sich etwas vorzunehmen ist gut, sich darüber zu informieren ist auch richtig – am Ende zählt aber nur eines: HANDELN.

Deshalb überlege dir für fünf Minuten die Sachen, die du ändern möchtest. Schreib sie auf ein Blatt Papier, in dein Notizbuch oder wo auch immer hin.

Am Ende der 5 Minuten stehen vielleicht 3 Sachen drauf oder 5 oder gar 10? Wieviel es auch immer sind, ab heute wirst du eine Sache ändern. Nur eine!

Gehe jede deiner Notizen durch und schließe kurz die Augen. Willst du es wirklich? Also du für dich und nicht für andere? Bist du bereit, dafür zu kämpfen? Ist die Sache realistisch?

So streichst du Stück für Stück deine Liste durch, bis nur noch diese eine Sache darauf steht.

Die ToDo-Liste als Anker für Veränderungen

Diese eine Sache kommt auf deine ToDo-Liste. Wenn du keine ToDo-Liste hast, dann klebe dir einen Zettel an den Kühlschrank oder den Spiegel. Es muss täglich für dich präsent sein. So wird es dann – je nach Vorhaben – nach 1-2 Monaten zur Gewohnheit.

Als ich im Sommer in meine neue Wohnung gezogen bin, habe ich mir fest vorgenommen, täglich nur für 5 Minuten aufzuräumen, zu putzen oder irgendwelche anderen Haushaltstätigkeiten zu machen. Die hatte ich nämlich an Tagen mit viel Arbeit und viel Sport gerne einmal vergessen.

Das Ergebnis – da ich trotzdem nicht an einem Messy-Lifestyle interessiert bin, durfte ich regelmäßig einen großen Hausputz durchführen. Der dauerte dann entsprechend und nervte. Seit dem ich täglich nur kurz etwas tue, fällt der wöchentliche Hausputz deutlich kürzer aus.

Mein neues Mini-Ziel

Nachdem das jetzt etabliert ist, werde ich nun täglich ein Mini-Workout durchführen. Krafttraining ist etwas, was ich leider sehr gerne und oft vernachlässige.

Zukünftig wird es täglich 10 Liegestütze, 20 Situps sowie eine Minute Plank geben. Nicht viel, aber extrem viel mehr als bisher. Machst du mit?

Unterschätze nie die Macht der kleinen Schritte

Machst du täglich 5 Liegestütze, sind es am Ende der Woche schon 35 Stück. Am Ende des Monats sind es schon 150 und im Jahr sage und schreibe 1825 Stück. Wegen täglich lächerlichen 5 Liegestützen, die kaum eine Minute dauern.

Gewohnheit ist das Zauberwort.

Also was ist die eine Sache, die du ab heute ändern wirst? Egal ob großes Unterfangen oder kleiner Mini-Hack? Schreib es auf – oder noch besser – schreib es hier in die Kommentare. So erhöhst du den Druck und die Wahrscheinlichkeit, dass du es erfüllen wirst. Los geht’s – trau dich…

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Ach übrigens – ich wünsche dir mehr Zeit für Sport in deinem Leben.

Dein Torsten…

Über den Autor: Torsten Pretzsch

Torsten ist 2008 von der Couch aufgestanden, um ein sportlicheres Leben zu führen. Begonnen mit einer Laufrunde von nur 15 Minuten lief er Jahre später Marathon und absolvierte einen Ironman.

Als Teamleiter und Projektmanager war dieser Weg nur durch gutes Selbstmanagement möglich.

Hier im Blog unterstützt er dich, endlich mehr Sport zu machen. Mehr über Torsten…

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