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5 Gewohnheiten, die dich zu einem besseren Sportler machen

„Hard work beats talent when talent fails to work hard“,

Das hat einst Kevin Durant, ein US-amerikanischer Basketballspieler, gesagt.

Vielleicht hast Du dich schon oft gefragt, was dich zu einem besseren Sportler werden lässt? – Talent oder „hard work“?

Talent ist eine Sache, die Du nicht beeinflussen kannst und die dich in deinem Sport nicht beeinflussen sollte. Und genau hier kommt wieder Kevin Durants Satz ins Spiel, denn „hard work“ wiegt mehr als „talent“. Viel wichtiger im Sport – unabhängig davon, welche Sportart du betreibst – sind gewisse Eigenschaften wie Wille, Kampfgeist (um beispielsweise deinen inneren Schweinehund zu besiegen), ein kluger Mix aus Zielstrebigkeit und Lockerheit sowie ein gesunder Menschenverstand, der es zulässt, dass du dir auch mal Pausen und Regenerationsphasen gönnst.

Talent wurde Dir in die Wiege gelegt, den Willen hast du bereits aufgebracht – sonst würdest du nämlich gerade nicht diesen Blogbeitrag lesen – und für die ein oder andere Kleinigkeit, gibt’s jetzt noch den ein oder anderen Tipp.

Tipp N°1, N°2, N°3 sind Themen, die auf Kevin Durants Zitat aufbauen. Sie sind der Weg zum Erfolg, sie sind Teil der Kategorie „Hard work pays off“ („Harte Arbeit zahlt sich aus“).

Regelmäßigkeit und Routinen sind der Schlüssel

In Tipp N°1 geht es um Regelmäßigkeit und Routinen. Kurz gesagt also um’s „dranbleiben“. Wie machst du das am besten? Wie bleibst du am besten dran? Was hilft dir dabei?

  • Punkt 1: Ausreden sind tabu. Ob du mal müde nach der Arbeit bist oder einfach mal keine Lust hast – beiß dich durch dein Trainingsprogramm durch und lass dich nicht von faulen Ausreden leiten. Du wirst merken: Sogar nach einem Training für das du absolut keine Motivation aufbringen konntest, bist du wie ausgewechselt. Glücklich, erfüllt, ausgepowert und stolz, eben gerade weil du dich durchgebissen hast. Dieses Gefühl ist unbezahlbar – glaub mir.
  • Punkt 2: Finde einen Grund. Warum läufst du? Warum hast du es dir zum Ziel gesetzt mehr Sport zu machen?
    Wenn du aus deinem Sport ein für dich persönliches Anliegen machst, fällt es dir sicherlich leichter diesen auszuüben. Lass dich dabei nicht von anderen leiten, wichtig ist es, dass du DEINEN GRUND
    Ob das nun Abwechslung vom Arbeitsalltag ist oder ob die Pfunde kullern sollen, ist ganz egal. Von Bedeutung ist nur, dass du persönlich dafür einstehst. Wenn du anderen folgst, wirst du bald merken, dass dranbleiben umso schwieriger ist.
  • Punkt 3: Dein Trainingsplan. Er hilft dir dabei regelmäßig und kontinuierlich dein Training zu absolvieren. Halte dich daran, hacke absolvierte Trainingseinheiten mit einem Häkchen ab oder markiere dir das Training mit einer Farbe deiner Wahl, um dir selbst aufzuzeigen, wie viele Trainingseinheiten du schon hinter dir hast & wie viele noch auf dich zukommen.
    Fakt ist: Hast du einmal deinen Trainingsrhythmus gefunden, wird es schwer sein, dich davon abzubekommen.
  • Punkt 4: Finde Routinen, die dich auf dein Training vorbereiten und dich anspornen. Achtung: Routinen sind keine Rituale.

Beispiel für ein Ritual: Einige Fußballspieler betreten erst mit dem linken Fuß, dann mit dem rechten Fuß den Rasen vor dem Aufwärmen. Klassisches Ritual.

Beispiel für eine Routine: Du hast schon lange einen Automatismus entwickelt (oder fängst an ihn zu entwickeln) und alles funktioniert von ganz alleine. Viele Menschen wachen beispielsweise in der Früh auf und schauen automatisch auf ihr Handy, checken ihre E-Mails oder WhatsApp Nachrichten.

Vielleicht hast Du dich schon oft gefragt, was dich zu einem besseren Sportler werden lässt? - Talent oder "hard work"? Hier gibt es die Antwort...

Ein Beispiel für diejenigen unter euch, die gerne in der Früh Sport machen, wäre demnach: Aufstehen, ein kleines Frühstück, Zähneputzen, Musik. Danach geht es los in euer Training. Der Vorteil: Ist eure Zeit vor dem Training entspannt, sprich ihr müsst euch nicht abhetzen, sondern all eure Tätigkeiten sind bereits Automatismen, benötigt ihr weniger Energie und könnt diese gesparte Energie in eurem Training nutzen.

Weitere Tipps & Tricks zum Thema „Regelmäßigkeit und Routinen“ findest du auch in meinem letzten Post und unter den Stichwörtern „Niemals aufgeben“.

Erfolg ist kein Glück – mit dem richtigen Ziel

In N°2 geht es um dein Ziel, und die Art und Weise, wie du es erreichen kannst.

Erfolg ist kein Glück“, singt Kontra K in seinem gleichnamigen Song. Erfolg fliegt dir nicht einfach zu. Er ist eben kein Glück, aber du kannst aktiv für deinen Erfolg arbeiten. Zuerst solltest du dir klarmachen, was dein Ziel ist. Definiere es genau.

Ein genau definiertes Ziel wäre beispielsweise:

Ich will bis zum Datum xx.xx.xxxx die 5km in einer Zeit von xx,xx schaffen.

Probiere es aus, schnapp dir einen Zettel & schreib dir dein Ziel definiert auf. Hast du dein Ziel definiert, ist nun die Frage, wie du es erreichen kannst. Ein Trainingsplan ist nur die halbe Miete. Wichtig ist es, dass du dir Zwischenziele setzt. Du fängst klein an und steigerst dich mit der Zeit.

Setz dir die 1km-Marke als erstes Zwischenziel, dann die 2km-Marke, … und so weiter. Keiner wird von heute auf morgen die 5km-Marke knacken ohne vorher groß Sport gemacht zu haben. Und beachte, deine Ziele und Zwischenziele sind individuell – auch hier solltest du auf dich hören und dich nicht von anderen leiten lassen.

Kleine Schritte schaffen großes

Damit einhergehend ist auch N°3: Kleine Schritte schaffen großes.

Denke Schritt für Schritt. Geduld ist das Zauberwort – und glaub mir, ich weiß wie schwer es ist, geduldig zu sein.

Fakt ist aber: Es zu übertreiben bringt dich genauso wenig weiter, wie gar kein Sport zu machen. Verletzungen sind die Folge von zu schneller, hoher Belastung und das wirft dich einige Schritte zurück, was dann umso ärgerlicher ist!

Ohne richtige Regeneration wird das nichts

Genauso ausschlaggebend wie Geduld, sind ausreichende Regenerationsphasen (N°4). Sie sind das A und O, wenn es darum geht Verletzungen vorzubeugen, denn die meisten Verletzungen zeugen von der oben bereits erwähnten Belastung, die zu schnell in Überlastung umschlagen kann.

Gönn dir also auch Tage, an denen du die Füße einfach nur hochlegst. Auch andere Sportarten können zur Regeneration dienen – sofern du es nicht übertreibst – und gleichzeitig eine willkommene Abwechslung darstellen: So zum Beispiel schwimmen, gemütliches Radfahren oder ein kleiner Abstecher auf eine Hütte in den Bergen.

Auch ein ausgewogener Schlaf trägt übrigens zu einer wohltuenden Regeneration bei. Also nach einem anstrengenden Training einfach mal den Fernseher auslassen, sich stattdessen die Wohltat gönnen und sich früh schlafen legen. Hier gilt natürlich das gleiche: Übertreiben nützt nichts!

Einmal zehn Stunden zu schlafen, um dann wieder auf sechs Stunden umzusteigen, ist kontraproduktiv und bringt deinen biologischen Rhythmus aus dem Gleichgewicht. Wie immer gilt: Alles in Maßen! Empfohlen sind sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht, um am nächsten Morgen wieder fit in den Alltag zu starten.

Nimm es locker

Last but not least – N°5: Lockerheit statt Verbissenheit: Spaß im Training ist unersetzlich. „Hard work“ und Talent sind zwei Komponenten. Wenn der Spaß im Training fehlt, nützt dir beides so gut wie nichts.

Nimm dein Training Ernst, schließlich hast du ein Ziel vor Augen. Sei aber nicht zu verbissen und maßlos darüber enttäuscht, wenn du ein Training vielleicht einmal früher abbrechen musst, weil es nicht dein Tag ist.

Nimm dein Training wichtig, aber behalte den Spaß. Lockerheit ist ein Keyword, dass du immer im Hinterkopf behalten solltest. Es steht über allem – denn ohne Spaß, wirst du deine Routinen und Regelmäßigkeit bald über den Haufen werfen, du verlierst deine Zielstrebigkeit und deine Regenerationsphasen werden aus Unmut vielleicht zu lange.

Bleib Locker, nimm dein Training dennoch Ernst, behalte deine Ziele im Kopf und denke daran: „Hard work pays off, when talent fails!“

In diesem Sinne, sportliche Grüße

Michelle

Über die Autorin:

Michelle Brey

Fußball, Auspowern, Musik und Schreiben:

Das bin ich. Michelle, 19, aus München.

Mit bereits fünf Jahren bin ich der Leichtathletik verfallen, zwei Jahre später dem Fußball. In der U17 mischte ich die Juniorinnen Bundesliga, die höchste Fußballliga Deutschlands für Mädchen, auf.

Neben dem Sport schreibe ich leidenschaftlich gerne und hoffe hier meine Leidenschaft zum Sport und dem Schreiben vereinen zu können und so Dir, dem Leser, hilfreiche Tricks&Tipps geben zu können! Schau auch gerne mal bei mir auf Instagram vorbei.

Ich freue mich auf Dich. Sportliche Grüße, Michelle

Mehr über Michelle Brey

Und das meinen die Leser:

Auf den Pfad des Zeitmanagements hat mich Blog-Vater Torsten gebracht. Sein ausdauerblog.de ist für mein Selbstmanagement eine nicht mehr wegzudenkende Inspirations- und Informationsquelle und bietet die notwendigen Möglichkeiten zur Selbstreflexion und -kontrolle. Denn wer dauerhaft mehr Sport machen möchte, der braucht ein funktionierendes Selbstmanagement und in erster Linie: Ausdauer.

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Sascha Fischer

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