Home / Blog / Dranbleiben - Tipps, um mehr Sport zu machen / 7 Gründe, warum Schwimmtraining extrem sinnvoll ist

7 Gründe, warum Schwimmtraining extrem sinnvoll ist

Schwimmtraining

Letztens hab ich mal wieder in unserer sehr aktiven Facebook-Gruppe “Endlich mehr Sport” gefragt, was gerade für Artikel und Themen gewünscht werden. Es dauerte nicht lang, da kam von einem Läufer die Bitte: “Schreib doch mal etwas über Schwimmen als Alternativtraining.”

Spannendes Thema – verbindet mich doch mit dem Schwimmtraining eine Art Hassliebe. Als Triathlet ist Schwimmen nicht nur die Auftaktdisziplin und damit wichtig, sondern es war auch lange Zeit meine schwächste Disziplin.

Die ersten Jahre konnte ich nicht einmal kraulen, doch Stück für Stück habe ich es gelernt und finde auch gefallen daran. Zumindest dann, wenn ich im Triathlontraining bin. Andernfalls ist Schwimmen immer der erste Sport, den ich streiche. Schade eigentlich…

Schwimmen steht ein wenig im Schatten der beiden großen Ausdauersportarten Laufen und Radfahren. Zu Unrecht wie ich finde. Aber legen wir los…

7 Gründe, warum Schwimmtraining extrem sinnvoll ist

Klar Schwimmen mag nicht so flexibel wie Laufen oder Radfahren sein, hat aber deutliche Vorteile, die ich dir in der Folge erläutern werde. Lass dich nicht von vollen Schwimmhallen, den Eintrittspreisen und dem erhöhten Aufwand fürs Training abschrecken und geh wieder einmal schwimmen…

Durch Schwimmen baust du Kondition auf, auch wenn du noch keine hast

Besonders Einsteiger im Ausdauersport, die ein paar (oder ein paar viele) Kilos zu viel auf dem Rippen haben, kommen durch Laufen extrem schnell außer Puste. Kennst du das?

Du hast schlicht und einfach keine Kondition. Ist das bei dir der Fall, solltest du es mal mit Schwimmen versuchen.

Im Wasser musst du nur ein Zehntel deines Körpergewichts an Land bewegen. Du bist also leicht wie eine Feder und kommst gelenkschonend vorwärts.

Spätestens wenn du hier und da bereits über Gelenkprobleme klagst, solltest du Schwimmen in deine Sportprogramm aufnehmen, und stärkst so deine Kondition. Aber nicht nur die…

Möchtest du mehr Sport machen?

Dann hole dir gratis das E-Book und starte sofort durch:

  • 15 bewährte Methoden für regelmäßigen Sport
  • Wöchentlich die neuesten Tipps & Tricks

Durch Schwimmen baust du Muskulatur auf

Bei vielen Sportanfängern ist die spezifische Muskulatur noch viel zu wenig ausgeprägt. Die Folge – besonders im unteren Rücken machen sich zum Beispiel bei Laufeinsteigern Schmerzen bemerkbar.

Krafttraining besonders der Körpermitte wäre hier zwingend notwendig, doch nur die wenigsten tun es wirklich regelmäßig. Hier hilft Schwimmen…

Beim Schwimmen belastest du jeweils sehr viele Muskeln in deinem Körper. Je nach Schwimmstil mal mehr und mal weniger. In jedem Fall aber deutlich mehr als beim Laufen oder Radfahren.

Stück für Stück baust du so eine Arm-, Bein- und Rumpfmuskulatur auf, die dir im Alltag hilft. Natürlich ersetzt es kein richtiges Krafttraining, aber es ist ein guter Einstieg und eine willkommene Alternative.

Schwimmen verbessert die Regeneration

Du trainierst bereits hart und viel und brauchst mal wieder eine Pause? Regeneration ist angesagt, aber Regeneration heißt nicht unbedingt, dass du zu Hause nur auf der faulen Haut liegst.

Und Regeneration heißt erst recht nicht, dass du locker im Laufstil eine Runde drehst. Ich muss ich regelmäßig schmunzeln, wenn ich von Hobbysportlern sowas wie „Regenerationslauf“ lese.

Die wenigsten Läufer bekommen so etwas hin, weshalb diese Läufe in den seltensten Fällen wirklich regenerativ erfolgen. Ein Spaziergang wäre die bessere Alternative, wird aber oft eben nicht als Sport wahrgenommen.

Und hier kommt das lockere (!!!) Schwimmtraining ins Spiel. Das Wasser trägt dich und reduziert die Belastung auf den Bewegungsapparat. Ein riesiger Vorteil und durch die sanften und lockeren Bewegungen ein perfekter Ausgleich zum Laufen.

Schwimmen schützt vor Verletzungen

Mit Schwimmen kannst du das Risiko von Verletzungen durch Überlastung minimieren. Das gilt insbesondere dann, wenn du üblicherweise zu einseitig trainierst, wie es so viele Läufer (oder auch Radfahrer) tun.

Naja und die Anzahl derjenigen, die weder Krafttraining oder Stretching in ihr Trainingsprogramm einbauen, ist auch nicht gerade gering. Und wer mich kennt, weiß, dass das auch bei mir Kraft- und Stabiübungen oft sträflich vernachlässigt werden.

Genau da hilft Schwimmen und außerdem verspricht Schwimmen selbst nahezu null Verletzungsrisiko. Wenn überhaupt, dann liegt es maximal an Überlastung durch einseitige und falsche Belastungen. Das kommt aber nur bei exzessiven Schwimmern vor.

Schwimmen verbessert deine Haltung

Die Vorteile des Schwimmens auf deine Muskulatur habe ich bereits erwähnt. Schwimmen fordert alle großen Muskelgruppen und sorgt dafür, dass auch die stützende Muskulatur aufgebaut wird. Muskulatur die besonders bei Leuten mit sitzender Tätigkeit oft kaum vorhanden ist.

Zudem fordert Schwimmen von dir, dass du dich richtig streckst. Besonders beim Kraulen eine Komponente, die entscheidend für den Vortrieb ist. Dementsprechend erkennt man professionelle Schwimmer nicht nur an der sehr athletischen und ästhetischen Muskulatur, sondern auch an einer schönen und gestreckten Haltung.

Schwimmen stärkt dein Immunsystem

Im Wasser herrscht ein höherer Druck als an Land. Das hat eine positive Wirkung auf deine Blutzirkulation. Trotz verhältnismäßig niedriger Herzfrequenz wird mehr Sauerstoff in deine Muskeln befördert.

Auch dein Stoffwechsel ist im Wasser vermehrt gefordert, muss er doch den Temperaturunterschied ausgleichen und deine Körpertemperatur oben halten. All diese Effekte sorgen dafür, dass dein Immunsystem gestärkt wird und du deutlich weniger empfindlich für Erkältungskrankheiten und ähnliches bist.

Aber Achtung – das gilt natürlich nur, wenn du dich nach dem Training richtig abtrocknest und nicht mit nassen Haaren nach Hause radelst.

Schwimmen ermöglicht dir neue Herausforderungen

Viele Läufer träumen davon, einmal im Leben einen Triathlon zu machen. Bei vielen scheitert der Traum am Schwimmen.

Baust du rechtzeitig ein paar Schwimmeinheiten in dein Training ein, kannst du dich dieser Herausforderung stellen. Selbst dann, wenn du heute noch gar nicht daran denkst.

Es ist übrigens ein Trugschluss, dass man für Triathlon unbedingt Kraulen können muss. Ich selbst bin die ersten 3 Jahre immer Brust und später Brust und Kraul im Wechsel geschwommen, ehe ich dann endlich “richtig” kraulen gelernt habe. Den Spaß am Sport hat mir das keineswegs genommen. Im Gegenteil…

Auf die Technik kommt es beim Schwimmtraining an

Neben dem größeren Aufwand ist ein weiterer Nachteil vom Schwimmen, dass es sehr techniklastig ist.

Schwimmst du mit einem miserablen Stil hebt sich der tragende Vorteil des Wassers schnell auf und es können Verspannungen entstehen. Es lohnt sich in jedem Fall einmal die saubere Technik zu betrachten, denn damit macht es einfach mehr Spaß.

Die 4 Schwimmstile im Video

  • Brustschwimmen

  • Kraulen oder Freistil

  • Rückenschwimmen

  • Delfin oder Schmetterling

Starte dein Schwimmtraining

Jetzt hast du einen Einblick in die 4 Schwimmstile bekommen. Natürlich musst du nicht alle 4 beherrschen, aber ich empfehle dir von Anfang mindestens zwei Schwimmstile zu kombinieren.

Anders als beim Laufen oder Radfahren ist dabei die Dauerschwimmmethode weniger geeignet. Besonders Anfänger sollten auf die saubere Technik achten und so viele Pausen wie möglich einlegen.

Schwimme also immer eine Bahn, mache Pause und reflektiere deine Technik, bevor du erholt die nächste Bahn ziehst. So wirst du Stück für Stück besser und sicherer.

Wenn du es dabei ernst meinst, solltest du über ein professionelles Schwimmtraining nachdenken. Das lohnt sich definitiv, aber dazu mehr in meinem Artikel nächste Woche.

Melde dich noch heute zum Newsletter an und verpasse den Artikel keinesfalls. Als Dankeschön bekommst du ein kostenloses E-Book.

Möchtest du mehr Sport machen?

Dann hole dir gratis das E-Book und starte sofort durch:

  • 15 bewährte Methoden für regelmäßigen Sport
  • Wöchentlich die neuesten Tipps & Tricks

Ach übrigens – ich wünsche dir mehr Zeit für Sport in deinem Leben.

Dein Torsten…

Über den Autor: Torsten Pretzsch

Torsten ist 2008 von der Couch aufgestanden, um ein sportlicheres Leben zu führen. Begonnen mit einer Laufrunde von nur 15 Minuten lief er Jahre später Marathon und absolvierte einen Ironman.

Als Teamleiter und Projektmanager war dieser Weg nur durch gutes Selbstmanagement möglich.

Hier im Blog unterstützt er dich, endlich mehr Sport zu machen. Mehr über Torsten…

*Affiliate-Links – du bekommst ein gutes Angebot natürlich ohne Zusatzkosten für dich und ich finanziere damit den Blog.

4 Kommentare

  1. Hallo Torsten
    Klasse Beitrag, der wie gerufen kommt. Ich selbst bin nicht so wahnsinnig ein Fan vom Schwimmen, aber meine Physiotherapeutin hat es mir nun wärmstens ans Herz gelegt. Die ganzen Argumente helfen gut dabei, mich selbst zu „überzeugen“ 🙂
    Liebe Grüsse
    Ariana

  2. Hallo Torsten,

    Schwimmen ist mir eine der liebsten Sportarten, jedoch sind in den Schwimmhallen bei mir in Linz die Bahnen alle überfüllt, wodurch die Lust oft einem genommen wird .

    Mir hat Schwimmen auch damals geholfen sportlicher zu werden und Gewicht / Fettmasse zureduzieren.

    Danke für deinen Beitrag.

    • Hallo Markus,

      das Problem mit den überfüllten Bahnen kannte ich. Irgendwann hab ich mir ein Fitnessstudio mit Hallenbad gegönnt und das Problem war weg. War zwar nicht sehr günstig, ist es aber wert.

      Und aktuell laden ja die Seen noch für eine Runde ein. 😉

      Viele Grüße
      Torsten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Möchtest du regelmäßig Sport machen?

Trage deine E-Mail-Adresse ein und setze auf 15 bewährte Methoden, die schon tausenden Sportlern geholfen haben. Du bekommst sofort gratis das E-Book zugesendet.

Send this to a friend