Sport ist kein Hobby, sondern notwendiger Teil deines Lebens

Sport ist kein Hobby - Warum Sport ein notwendiger Teil deines Lebens ist, wenn du dauerhaft gesund und fit bleiben möchtest.

Es ist keine neue Erkenntnis: Wir Menschen sitzen zu viel und bewegen uns zu wenig – sei es in der Arbeit am Schreibtisch, im Auto oder auf der Couch vor dem TV. Bewegungsmangel ist ein Problem das einen immer größeren Stellenwert einnimmt, wie mehrere Studien belegen. Welch ein Glück, dass du dein geliebtes Hobby – das Joggen – für dich entdeckt hast, oder? Egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder absoluter Überflieger: Bewegung tut einfach gut und schafft einen Ausgleich. Falls du neu auf dem ausdauerblog bist, sei dir gesagt: Es ist nie zu
spät, mit dem Joggen zu beginnen und Freude daran zu verspüren. Dennoch – oder gerade in diesem Zusammenhang – stellt sich die Frage: Kann man Sport im Allgemeinen heutzutage eigentlich überhaupt noch als Hobby bezeichnen?

Ist Sport ein Hobby?

Die Fahrt mit dem Auto in die Arbeit, eine 40-Stunden-Woche im Office am Schreibtisch, ein Abend zu Hause auf der Couch vor dem TV. Dieser Lebensstil erscheint uns angenehm und entspannt – und doch schadet er uns.

Eine Studie des Industrieverbands Büro und Arbeitswelt e.V. (IBA) aus dem Jahr 2020 legte offen, dass „59 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland mindestens während der Hälfte ihrer Arbeitszeit an einem Büroarbeitsplatz“ verbringen. „Weitere 12 % arbeiten gelegentlich im Büro. Unter Berücksichtigung der Entwicklung der Erwerbstätigenzahl bedeutet dies, dass heute fast 32 Mio. Menschen zumindest gelegentlich an einem Büroarbeitsplatz arbeiten“, so der IBA weiter.

Als „alarmierend“ bezeichnete Sportmediziner Klaus Völker diese Zahlen, wie die Ärztezeitung unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur berichtete. So habe man mittlerweile „quasi eine Extremform der körperlichen Inaktivität erreicht, die besorgniserregend ist“.

„9 to 5“-Alltag: Wie lange sitzt du am Tag und wie lange bewegst du dich?

Lassen wir unsere Erinnerung viele Jahre zurückschweifen, waren Schreibtischjobs eine Ausnahme und Bewegung bei der Arbeit ziemlich normal. Seit dem Zeitalter der Industrialisierung, in dem begonnen wurde die körperliche Arbeit durch Maschinen zu ersetzen, ist Bewegung im Arbeitsalltag von vielen Menschen nicht mehr selbstverständlich. Ganz im Gegenteil: Der „9 to 5“-Alltag hat uns eingeholt. Weil ein Großteil der Menschen im Job viel sitzt und sich immer weniger bewegt (oder bewegen muss), benötigen wir Sport als Ausgleich. Nicht zuletzt spielt hier auch das Zeitalter der digitalen Medien eine Rolle. Wie viele Minuten am Tag verbringst du mit deinem Handy, die du eigentlich in deine Bewegung investieren könntest?

Besonders Kinder müssten sich einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge mehr bewegen. Denn: Statistiken aus dem Jahr 2020 zufolge bewegen sich 81 Prozent aller Kinder und Jugendlichen nicht ausreichend. Das Wort Hobby könnten wir daher oftmals im Zusammenhang mit unserem Sport streichen. Denn Bewegung ist für Jung und Alt mehr oder weniger zu einer Notwendigkeit geworden.

Sport ist eine Notwendigkeit – Kleinvieh macht auch Mist

Zu viel Inaktivität, zu wenig Bewegung, zu viel Sitzen: Für stundenlange Bewegung fehlt vielen heutzutage jedoch einfach die Zeit und oftmals nach einem stressigen Arbeitstag die Energie. Sich wenigstens moderat zu bewegen, sollte allerdings für jeden, der einen gesunden Lebensstil sein Eigen nennen möchte, mit an oberster Stelle stehen. Und das nicht zuletzt der Gesundheit zuliebe. Denn, wer über den Alltag hinweg viel sitzt, der

  • hat einen sehr niedrigen Kalorienverbrauch,
  • belastet Beinvenen und Muskeln,
  • schadet seiner Haltung.

Ausreden gibt es nicht. Mit ein wenig Kreativität lässt sich vermutlich bei jedem zumindest einbisschen Bewegung und Sport in den Alltag integrieren. Starte deinen Morgen zum Beispiel mit einer kleinen Yoga-Session. Oder fahre ab und an einfach mit dem Fahrrad in die Arbeit,
statt den vollen Bus zu nehmen. Auch eine 10-minütige Stabilisations-Einheit oder ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft vor dem Schlafengehen genügen an stressigen Tagen. Oftmals muss es gar nicht so kompliziert sein – du musst nicht direkt einen Marathon laufen. Nebenbei hat Sport einige sehr positive Nebeneffekte:

  • Du bekommst deinen Kopf frei und kannst von der Arbeit, deinem Alltag abschalten.
  • Du fühlst dich nach einer Sporteinheit frisch und voller neuer Energie.
  • Du regst dein Herz-Kreislauf-System an.
  • Du beugst Krankheiten vor.
  • Du stärkst dein Immunsystem.
  • Knochen und Muskeln bleiben länger leistungsfähig.
Sport ist kein Hobby - Warum Sport ein notwendiger Teil deines Lebens ist, wenn du dauerhaft gesund und fit bleiben möchtest.

Sport ist kein Hobby: Bewegungsmangel beeinflusst deine Gesundheit negativ

Fakt ist: Verzichtest du vollkommen auf Sport, schadest du deiner Gesundheit. Viele Krankheiten rühren von zu wenig Bewegung. Die negativen Effekte von Bewegungsmangel:

  • Entstehung von Übergewicht (Adipositas),
  • erhöhtes Risiko für Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.

„Körperliche Fitness ist einer der wichtigsten herzschützenden Faktoren“, schreibt die Deutsche Herzstiftung. So senke bereits ein täglicher, zügiger Spaziergang von zehn Minuten das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 20 Prozent.

Auch das Deutsche Krebsforschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft liefert einige konkrete Daten. Auf der Website heißt es: „Es wird angenommen, dass Bewegungsmangel für jeweils etwa zehn Prozent der weltweiten Brust- und Darmkrebsfälle verantwortlich ist sowie
für rund sieben Prozent der Erkrankungen an Typ-2-Diabetes und für knapp sechs Prozent der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Derselben Schätzung zufolge, verursacht körperliche Inaktivität in Deutschland sieben Prozent der Brust- und acht Prozent der Darmkrebsfälle, fast sechs Prozent der Erkrankungen an Typ-2-Diabetes und knapp fünf Prozent der Herz-Kreislauf-Erkrankungen.“ Allgemein verkürze zu wenig Bewegung die Lebenserwartung. So ließen sich in Deutschland insgesamt rund sieben Prozent der Todesfälle auf einen Bewegungsmangel zurückführen.

Sport ist notwendig – du hast es selbst in der Hand

Das Problem ist also eigentlich eher weniger das viele sitzen, sondern die fehlende Bewegung, die du ziemlich sicher irgendwie in deinem Alltag unterbringen kannst. Schließlich könntest du ab und an abends den TV auslassen, das Handy zur Seite legen und eine kleine Runde laufen
gehen.

Es liegt in deiner eigenen Hand. Denn es sind deine eigenen Entscheidungen, die den Unterschied machen, ob du dich für einen gesunden oder einen ungesunden Weg entscheidest. Und Sport ist in dieser Thematik eine der entscheidenden Faktoren. Von Leistungssport spricht in diesem Zusammenhang niemand. Die Betonung liegt auf regelmäßiger moderater Bewegung. Wichtig: Vergiss den Spaß dabei nicht, denn dann fällt es
ja bekanntlich auch noch um einiges einfacher und die Notwendigkeit fühlt sich letztlich zumindest so an wie ein Hobby.

Was ist deine Meinung zu diesem Thema?

Ich freue mich sehr von dir zu lesen und sende dir bis dahin sportliche Grüße aus München,
deine Michelle


Über die Autorin:

Michelle Brey

Fußball, Auspowern, Musik und Schreiben: Das bin ich. Michelle aus München.

Mit bereits fünf Jahren bin ich der Leichtathletik verfallen, zwei Jahre später dem Fußball. In der U17 mischte ich die Juniorinnen Bundesliga, die höchste Fußballliga Deutschlands für Mädchen, auf.

Neben dem Sport schreibe ich leidenschaftlich gerne und hoffe hier meine Leidenschaft zum Sport und dem Schreiben vereinen zu können und so dir, dem Leser, hilfreiche Tricks&Tipps geben zu können!

Ich freue mich auf dich. Sportliche Grüße, Michelle

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