11 kleine und große Dinge, die ich beim Sport nicht mehr missen möchte

Um sich sportlich zu verausgaben, braucht es nicht viel. Beim Laufen ein paar gute Laufschuhe und paar mehr oder weniger sportliche Klamotten und wenn du auf dem Rad unterwegs sein willst, dann logischerweise ein Fahrrad.

In meinem Fall auch mehr als ein Fahrrad, aber das ist eine andere Geschichte. Oder eben auch nicht, denn da gibt es noch ein paar Sachen, auf die ich beim Sport nicht mehr verzichten möchte. 11 dieser kleinen oder großen Dinge werde ich dir nun vorstellen….

Gadgets – technische Spielzeuge nicht nur für den Mann

Man sagt, Männer lieben technische Spielzeuge. Kann ich für mich in jedem Fall bestätigen. Doch selbstverständlich trifft das nicht nur auf die Männer zu. Gerade in Sachen Lauf- und Fitnessuhren ist die Frauenwelt längst auf einem ähnlich hohen Stand.

Lassen wir also die Klischees beiseite und ich präsentiere dir mein liebsten technischen Spielereien, die ich natürlich unbedingt alle in Training und Alltag brauche. 😉

Garmin Fenix 6 Pro – der Alleskönner

Lange habe ich mit mir gerungen, ob ich meine kaum zwei Jahre alte Sportuhr Garmin Fenix 3HR durch ein neues Model ablösen soll. Irgendwann war der „Haben will…“-Reflex dann doch größer und ich hab mir eine Garmin Fenix 6 Pro gegönnt.

Gute Wahl – so viel kann ich nach knapp zwei Monaten mit der Uhr schon sagen. Sie ist steter Begleiter für mich in Alltag und im Training und der Zahlen- und Statistikfreak in mir macht täglich Freudensprünge ob der der vielfältigen Auswertemöglichkeiten dieses Alleskönners. Mehr dazu später in der App-Kategorie…

Garmin Edge 830

Auch wenn meine neue Garmin Fenix 6 ebenfalls eine Kartenfunktion an Bord hat, so nutze ich auf dem Rad den Garmin Edge 830. Für mich nach einem vorherigen Versuch mit einem älteren Model der erste Radcomputer mit dem perfekt navigieren kann.

Ich liebe es mit meinem Rennrad oder dem MTB durch die Gegend zu cruisen und dabei kein einziges Mal die gleiche Strecke zu fahren. Damit ich das machen kann und damit ich nicht ständig aufs Smartphone oder – wie vor einigen Jahren – auf eine Karte auf einem Zettel schauen muss, nutze ich den Edge 830 zur Navigation auf dem Rad.

Der ohnehin strapazierte Akku vom Smartphone wird dadurch nicht belastet und das Handy kann zudem in der Tasche bleiben. Für ablenkungsfreien ungebremsten Radlspaß…

Apple Airpods und Plantronics Backbeat Fit – meine Kopfhörer

Ich liebe es, bei entspannten Läufen mir inspirierende Podcasts anzuhören. Auch einen Großteil meiner Weiterbildung absolviere ich in Laufschuhe, in dem ich mir Hörbücher oder Podcasts anhöre. Daher sind gute Kopfhörer für mich essentiell und mit „gut“ meine ich nicht klanglich, sondern in Sachen Robustheit und Beständigkeit.

Seit über 7 Jahren begleiten mich dabei die Plantronics Backbeat Fit. Die ersten gingen nach etwa 5 Jahren kaputt. Angesichts der Tatsache, dass sie mehrmals wöchentlich Nässe durch aggressiven Schweiß ausgesetzt waren und einstmals gerade knapp 80€ gekostet haben, eine sehr erstaunliche und zufriedenstellende Bilanz.

Grund genug mir 2019 auch das neueste Model zu kaufen und die sind noch besser geworden. Hatte ich bei dem alten Model noch gelegentlich Verbidnungsabbrüche, so gibt es die beim neuesten Model gar nicht mehr. Sie funktionieren einfach zuverlässig und beständig und sind daher noch immer meine erste Wahl beim Laufen.

Und das obwohl ich mir dieses Jahr dann doch die viel gelobten Apple Airpods Pro gegönnt habe. Klar, will ich guten Sound und das fernab von Umgebungsgeräuschen, so sind die Airpods spitze. Auch im Alltag liebe ich die kleinen handlichen Dinger, sei es eben zum Musik hören, in mittlerweile allgegenwärtigen beruflichen Videokonferenzen oder auch zum Telefonieren.

Nur beim Joggen schaffen sie es nicht, meine Plantronics zu verdrängen. Zum einen weil ich bei einem der Versuche schon mal einen Airpod verloren habe und zum anderen sind sie einfach nicht so robust (und zu teuer), um sie regelmäßig dem aggressiven Schweiß auszusetzen.

Mehr in Sachen Kopfhörer gibt es übrigens dazu in den nächsten Wochen hier im Blog. Melde dich also gleich zum Newsletter an und verpasse das auf keinen Fall.

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Der moderne Zauberwürfel für deine Zeit

Zum Schluss im Bereich Technik noch ein Spielzeug, auf welches ich durch Jahn von Fitvolution aufmerksam geworden bin – einen digitalen Zeitwürfel. Manchmal sind es ganz simple Dinge, die wegen ihrer Einfachheit begeistern.

Der Zeitwürfel hat auf jeder Seite einen eigenen fest installierten Intervall. Um den zu aktivieren drehst du den Würfel einfach auf die entsprechende Seite und nach Ablauf der Zeit ertönt ein akustisches Signal. Das wars – mehr kann der Würfel nicht.

Jetzt magst du vielleicht denken, das kann doch jeder Timer am Handy viel besser und grundsätzlich ist das natürlich richtig. Doch denk mal nach, wie oft erwischst du dich, dass du nur schnell den Timer am Smartphone einstellen willst und am Ende liest du trotzdem wieder deine Nachrichten oder scrollst durch Social-Media.

Ich nutze den Würfel für kurze Intervall-Trainingseinheiten zu Hause und vor allem auch zum Arbeiten. Zum einen, um mich an notwendige Pausen zu erinnern und in Zeiten von Corona hat der Würfel auch im Büro Einzug gehalten. Die Empfehlung ist, alle 60 Minuten kurz durchzulüften. Doch wer denkt da im Alltag dran? Der Zeitwürfel tut es und ist kinderleicht und schnell bedient.

Sinnvolles Equipment zum Joggen

Zwei weitere Dinge möchte ich dir vorstellen, die mich bei jeder Laufrunde begleiten. Zum einen ist es der Formbelt, den ich stets um meine Hüften trage und in dem klapperfrei und fest Schlüssel und Smartphone verstaut ist. Zum Thema, wie du am besten dein Smartphone beim Joggen verstaust, habe ich hier einen Artikel geschrieben:

Die zweite Sache ist etwas für Brillenträger. Ich habe mir vor einigen Jahren eine Sportbrille gegönnt und frage mich im Nachhinein, wieso ich das nicht schon früher gemacht habe. Warum und wieso und welche Alternativen es für Brillenträger gibt, kannst du hier nachlesen:

Unverzichtbare Apps auf meinem Smartphone

Wie sind wir nur all die vielen Jahre ohne Smartphone und ohne die dazugehörigen mehr oder weniger nützlichen Apps ausgekommen? Ich möchte an dieser Stelle gar nicht über das Für und Wider unserer modernen digitalen Welt diskutieren. Als Blogger und damit Digitalunternehmer dürfte meine Haltung ohnehin klar sein. 😉

Statt dessen möchte ich dir im Folgenden noch 5 Apps kurz vorstellen, die für mich in Sachen Sport auf dem Smartphone unverzichtbar geworden sind.

Ohne Strava ist es nicht passiert

„If its not on strava it didn’t happen“ heißt es scherzhaft unter Ausdauersportlern. Und tatsächlich ist Strava eine Art Facebook für Sportfreaks geworden, denn die App bietet nicht nur eine super gute plattformunabhängige Auswertemöglichkeit deiner Lauf- oder Radsessions , sondern der Kern ist die Verbindung mit vielen anderen Sportlern auf der ganzen Welt.

Auch die Trainingseinheiten meiner Schützlinge im Personal Training (Interesse? Dann schreib mir an info@ausdauerblog.de ) werte ich über Strava aus, denn so sichere ich eine Plattformunabhängig und habe überall die gleichen Datenbasis.

Du möchtest wissen, was dein Trainingskollege heimlich trainiert? Findest du auf Strava. Du möchtest aber auch mal sehen, was Radprofis so abreißen – auch die findest du auf Strava. Hier tummelt sich einfach jeder, der im Ausdauerbereich etwas auf sich hält. Wie im normalen Leben eben auf Facebook…

Garmin Connect – Daten, Daten und noch mehr Daten…

Weiter oben habe ich geschrieben, dass ich eine Garmin-Uhr und auch einen Garmin-Radcomputer benutze und so ist es natürlich auch logisch (und notwendig), dass ich einen Account bei Garmin Connect habe und das schon viele Jahre.

Bis letztes Jahr habe ich da kaum bis gar nicht reingeschaut, weil meine Daten automatisch mit Strava synchronisiert wurden und ich dort die Auswertung viel schöner und angenehmer empfand. Heute ist das aber nicht mehr ganz so.

Garmin hat da richtig nachgelegt und vor allem auch die unzähligen Auswertungen meiner Garmin-Uhr im Alltag (Schritte, Schlaf, Ruhepuls, etc.) machen die Plattform interessant. Ganz ehrlich – ist die dir die Community bei Strava egal und du besitzt ohnehin nur ein Garmin-Gerät, dann ist Garmin Connect deine erste Wahl.

Routenplanung und Berge finden – zwei kleine Helferlein für unterwegs

Bei meinen Wandertouren nutze ich vor allem zwei Apps. Zum einen Komoot und zum anderen Peakfinder. Komoot kommt da bereits im Vorfeld zur Planung im Einsatz. Gilt übrigens auch fürs Radfahren und hin und wieder auch fürs Laufen. Wie ich da mache, darüber habe ich hier geschrieben und zeige es dir auch in einem Video:

Kennst du das, du stehst auf einem Gipfel und diskutierst mit deinen Begleitern, wie der Berg da hinten am Horizont nochmal gleich heißt? So richtig einig werdet ihr euch nicht und Google ist da auch nicht so richtig die Hilfe.

In diesen Momenten brauchst du Peakfinder ( iOs / Android ) und das Rätsel ist in nullkommanix gelöst. Du hältst einfach dein Smartphone in die Richtung des gesuchten Berges und Peakfinder zeigt auf deinem Display ein 360° Panoramabild mit allen Gipfeln und Höhen.

Und das funktioniert richtig gut, ich gebe zu, mir stand beim ersten Test in den Bergen kurz der Mund offen. Schöne neue digitale Welt kann ich da nur sagen….

Braucht es das wirklich?

Ob du die hier vorgestellten Dinge wirklich brauchst, magst du dich jetzt vielleicht gerade fragen? Die Antwort ist eindeutig – brauchen tust du nicht ein einziges davon.

Wenn du aber – so wie ich – Spaß und Freude daran empfindest, neue Spielereien auszuprobieren und das auch deine Motivation zum Sport fördert, dann nur zu – probier einfach die Sache deiner Wahl aus. Spricht absolut gar nichts dagegen…

Wie schaut es bei dir aus? Was ist dein liebstes Gadget beim Sport? Und auf welche App magst du nicht mehr verzichten? Ich bin auf deinen Kommentar gespannt…

Ach übrigens – ich wünsche dir mehr Zeit für Sport in deinem Leben und viel Spaß beim Rumspielen wünscht heute mit nerdigen Grüßen

Dein Torsten…

Über den Autor: Torsten Pretzsch

Torsten ist 2008 von der Couch aufgestanden, um ein sportlicheres Leben zu führen. Begonnen mit einer Laufrunde von nur 15 Minuten lief er Jahre später Marathon und absolvierte einen Ironman.

Als Teamleiter und Projektmanager war dieser Weg nur durch gutes Selbstmanagement möglich.

Hier im Blog unterstützt er dich, endlich mehr Sport zu machen. Mehr über Torsten…

Und das meinen die Leser:

Im Blog von Torsten habe ich mich so manches Mal wieder erkannt und konnte so einige Fehler vom Anfang beseitigen. Sie sind echt sehr hilfreich und kommen super rüber, eben locker flockig und lesen sich echt klasse. Ich verschlinge sie jedes Mal. So hat mich das Lauffieber noch mehr gepackt .

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Susann Wüstenberg
*Affiliate-Links – du bekommst ein gutes Angebot natürlich ohne Zusatzkosten für dich und ich finanziere damit den Blog.

2 Kommentare

  1. Hi Torsten,
    auch ich bin ein Zahlenmensch. Allerdings tue ich mich manchmal schwer mich in neue Apps und neue Geräte einzufinden.
    Meine liebsten Apps: Strava und Garmin Connect. Bei GarminConnect finde ich die Auswertungen besser und kommuniziere mit Vereins-Kollegen, die eben nicht Strava-begeistert sind. Bei Strava hole ich mir Motivation und entdecke was man alles mit dem Rad und zu Fuß machen kann. Es gibt so viel Spielarten, es ist unglaublich. Früher lag mein Focus auf dem Rennrad und nur auf dem Rennrad. Heute ist das zwar immer noch so, aber ich es gibt eben noch so viel links und rechts des Weges, das es zu entdecken gilt. Nicht zu vergessen bin ich bei Strava immer auf der Suche nach Frauen, die so wie ich einen eher unüblich niedrigen Schnitt fahren. Das ist auch der Grund warum ich meine Touren auf Strava hochlade. Um zu zeigen, dass man nicht immer einen 30er Schnitt fahren muss. Auch langsamer kann man Rennrad fahren, trotzdem Sport machen und Freude am Radeln haben.
    Meine liebsten Geräte ohne die’s nicht mehr geht:
    Garmin vivoactive3 zum Laufen und Garmin 820 zum Radeln.
    VG Sabine

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