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Machst du auch einen dieser 12 Fehler beim Sport im Herbst?

Wenn die Blätter fallen, ist der Wunsch nach einem gemütlichen Kaminabend näher als Sport draußen an einem nasskaltem Herbsttag. Kennst du sicher. Das heißt aber noch lange nicht, dass man dem Schwermut auch nachgeben und nur noch von innen Regen und Sturm beobachten sollte.

Ganz im Gegenteil – Sport lässt auch den tristesten Herbsttag etwas bunter wirken.

Wir sind jetzt viel anfälliger für Erkältungskrankheiten. Die Temperaturschwankungen machen uns zu schaffen und die verkürzten Tage sind Stress für das Immunsystem. Krankheitskeime liegen in der Luft und der nächste Schnupfen lauert schon hinter der Ecke.

Genau hier hilft Sport im Herbst an der frischen Luft, um deinen Kreislauf in Schwung zu bringen und deinen Stoffwechsel anzukurbeln. Doch da gibt es einige Fehler, die viele begehen.

Sport im Herbst: Machst du einen dieser 12 Fehler?

  • Fehler #1: Du trägst die falsche Kleidung.
    Am Morgen ist es frostig, tagsüber wärmt die Sonne angenehm und am Abend kommt ein Regenschauer mit Wind auf. Das ganze Programm in kürzester Zeit – das bietet der Herbst. Das soll man die richtige Kleidung finden? Man soll, denn nur so hast du Spaß an der Bewegung.

Den Fehler, den die meisten dabei begehen: Sie sind einfach viel zu warm angezogen. Dabei ist ein Hitzestau alles andere als angenehm und nicht einmal ungefährlich. Richtig ist, das Zwiebelprinzip anzuwenden. Lage für Lage übereinander getragen, lässt einen gut gerüstet für jedes Wetter sein.

Als Faustregel gilt, dass man zu Beginn des Trainings leicht frösteln sollte. Also im Zweifel eher zu wenig als zu viel anziehen. Gerade im Herbst sollte man auf hochwertige und atmungsaktive Kleidung achten. Das Baumwollshirt hat spätestens hier ausgedient.

Gute Funktionskleidung (>>>Hier kaufen<<<)* ist Gold wert. Auch die Schuhe sollten eine gute Sohle haben und idealerweise wasserfest sein. Bist du mit dem Rad unterwegs, empfiehlt sich ein Halstuch und ein Tuch unter dem Helm.

  • Fehler #2: Du trägst dunkle Kleidung.
    Jetzt hast du schon die Punkte beachtet, hast dir tolle neue Funktionskleidung zugelegt und sie ist vollkommen schwarz. Blöder Fehler!

Vor allem auf dem Rad ist das ein Tabu. Aber auch beim Laufen empfiehlt sich helle Kleidung, selbst tagsüber. Es wird bei Nebel in diesen Monaten oft nicht wirklich hell, deshalb sollte man auf Reflektoren an der Kleidung achten.

Ist es dunkel, empfiehlt sich eine Warnweste und Stirnlampe. Weitere Tipps zum Sport im Dunklen gibt es hier…

  • Fehler #3: Nach dem Training noch plaudern.
    Ich möchte hier nicht die Geselligkeit unterbinden, wenn du nach dem Training mit deinen Freunden vom Lauftreff noch eine Runde die Neuigkeiten austauschst.

Wer hier jedoch nicht aufpasst, der hat sich schnell eine Erkältung eingefangen. Deshalb immer sofort nach dem Sport umziehen und in trockene Klamotten schlüpfen. Deine Gesundheit wird sich bedanken.

Auch die beliebten (und wichtigen) Dehnübungen sollten nun eher drinnen statt finden.

  • Fehler #4: Du startest sofort mit Vollgas.
    Dir ist kalt und da bleibt keine Zeit zum Aufwärmen. Je schneller du startest, umso eher wird dir warm. Also legst du los. Das machst du so oft und so lang, bis die erste Zerrung dich bremst.

Auch Muskeln müssen erst warm werden und das dauert nun einmal. Auch wenn dir kalt ist, starte locker und steigere dich langsam.

  • Fehler #5: Du trainierst nur noch drinnen.
    Draußen ist es ungemütlich und alles andere als einladend, also verlagerst du dein komplettes Sportprogramm ins Fitnessstudio. Ob es die Spinning-Stunde oder das Training auf dem Laufband ist, da ist es viel gemütlicher.

Das mag gemütlicher sein, aber für Herz, Kreislauf und Blutgefäße ist der Sport an der frischen Luft deutlich besser.

Wie wäre es denn mal bei schönem Wetter mit einer Wanderung? Neben einem hohen Unterhaltungsfaktor gibt es nur wenige effektivere Trainingseinheiten für Fettstoffwechsel und damit für deine Kondition.

  • Fehler #6: Du trainierst nur noch im Dunklen.
    Die Tage werden kürzer und du gehst morgens im Finsteren aus dem Haus und kommst abends ebenso erst im Dunklen zurück. Dementsprechend absolvierst du alle deine Trainingseinheiten in der Finsternis. Ist halt die dunkle Jahreszeit.

Mag sein, aber das schlägt dir dauerhaft aufs Gemüt. Gehe doch mal in der Mittagspause laufen oder wenigstens am Wochenende, wenn die Sonne scheint. Diese Lichtdusche belebt dich sofort.

  • Fehler #7: Du trainierst immer allein.
    Gerade wenn es kalt und ungemütlich ist, ist Training in der Gruppe Gold wert. Der innere Schweinehund hält dich nicht davon ab, am vereinbarten Treffpunkt zu stehen.

Diese Blöße magst du dir nicht geben. Und so radelt ihr auch bei Nebel und Niesel los. Ich erinnere an manch lustige Ausfahrt, wo die Stimmung noch besser als bei strahlendem Sonnenschein war.

Gemeinsam leiden, gemeinsam kämpfen – das schweißt zusammen.

  • Fehler #8: Du trainierst immer im gleichen Trott
    Eigentlich gilt dieser Tipp für jede Jahreszeit, aber im Herbst wird er so richtig tragend.

Du bist Läufer, also läufst du. Tagein, tagaus – nur eben im Herbst meist im Dunklen. Und da wird es wird es besonders trist, weil auch die Natur nicht zur guten Laune beiträgt.

Jetzt ist die zeit, um neue Sportarten auszuprobieren. Wie wäre es mit einem Bootcamp oder mit einer Runde Wandern oder klettern? Oder eine der tausenden sportlichen Möglichkeiten. Abwechslung hält dich jetzt bei Laune!

  • Fehler #9: Du trinkst zu wenig.
    Auch so ein Klassiker bei kaltem Wetter. Besonders auf dem Rad. Deine Trinkflasche ist am Ende der Ausfahrt noch immer so voll wie am Anfang. Dein Getränk ist eisig und du magst es nicht.

Du solltest trotzdem trinken, denn auch im Herbst schwitzt du ordentlich. Vor allem, wenn du Fehler #1 gemacht hast. Gleiches gilt übrigens mit dem Essen. Auch das sollte bei längeren Einheiten nicht vernachlässigt werden.

  • Fehler #10: Du machst Sport bei Erkältung
    Im Herbst ist traditionell Erkältungszeit. Und wenn es soweit ist, kann man direkt auf die erste Frage in unserer Facebook-Gruppe warten, die da lautet:

Ist es okay, wenn ich mit leichter Erkältung Sport mache? Die Antwort ist einfach: Es ist NICHT okay!

Mit Schnupfen, Husten und erst recht erhöhter Temperatur gehörst du auf die Couch und nicht in Sportklamotten. Dein Körper braucht die Kraft nun fürs Heilen. Das gilt erst recht, wenn du irgendwelche Mittelchen zur Linderung der Erkältung nimmst.

  • Fehler #11: Du machst keine Saisonpause.
    Besonders bei Triathleten ist #11 beliebt. Vom Ehrgeiz getrieben trainieren sie das ganze Jahr im gleichen Trott.

Und wundern sich dann, wenn sie nicht besser werden und die Bestzeit auch im nächsten Jahr nicht fällt. Auch bei Radfahrern und Läufern ist dieses Phänomen zu beobachten. Läufer, die gerade ihren Herbstmarathon hinter sich haben, bereiten sich bereits wieder auf die Winterlaufserie vor.

Schmeiß doch einfach mal für ein paar Wochen deinen Trainingsplan in die Ecke. Wenn du einen vernünftigen Trainer hast, gibt er dir jetzt gar keinen an die Hand. Dein Körper sagt schon, wann er wieder nach Sport verlangt. So lange gilt es geduldig sein und wenn es ein paar Wochen sind. Zum (Wieder-)Einstieg geht es mit Alternativtraining los. Hole das MTB aus dem Keller und arbeite an deiner Athletik.

  • Fehler #12: Du machst gar keinen Sport.
    Das komplette Gegenteil von #11 sieht man auch nicht so selten.

Schon im Herbst bereitest du dich auf den Winterschlaf vor und frisst dir ein Bäuchlein an. Bewegung schadet nur diesem Vorhaben. Draußen ist es nass und kalt, da ist die Couch einfach bequemer.

Wenn es wirklich stürmt und regnet, dann kannst du auch zu Hause Sport machen und etwas für deine Fitness tun.Wie wäre es mit einer Runde Functional Training? Im Fitnessstudio ist es übrigens auch trocken. Im Schwimmbad dagegen zwar nicht, aber warm. Wann warst du eigentlich das letzte Mal schwimmen?

Gehe mal wieder hin und danach in die Sauna. Das stärkt das Immunsystem noch zusätzlich. So bleibst du am Ball und der Wiedereinstieg im Frühjahr wird nicht so hart wie die letzten Jahre.

Durch eine Stärkung deines Immunsystems überstehst du auch die nasskalte Jahreszeit ohne grippalen Effekt. Im übrigen ist Sport im Herbst ein sehr gutes Mittel, um bei grauem Nieselwetter den November-Blues entgegen zu wirken und deine Laune steigen zu lassen. Probiere es aus!

Was sind deine Tipps & Tricks, um dich im Herbst (und auch im Winter) zum Sport zu überwinden? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Ach übrigens – ich wünsche dir mehr Zeit für Sport in deinem Leben.

Dein Torsten…

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Über den Autor: Torsten Pretzsch

Torsten ist 2008 von der Couch aufgestanden, um ein sportlicheres Leben zu führen. Begonnen mit einer Laufrunde von nur 15 Minuten lief er Jahre später Marathon und absolvierte einen Ironman.

Als Teamleiter und Projektmanager war dieser Weg nur durch gutes Selbstmanagement möglich.

Hier im Blog unterstützt er dich, endlich mehr Sport zu machen. Mehr über Torsten…

Und das meinen die Leser:

Vielen lieben Dank für die vielen hilfreichen Tipps, wie man sich selber zum Sport motivieren kann. Man muss immer sein Ziel vor Augen haben, dass ist die Beste Motivation! Häufig kommt es auch auf die Sportart an, der Sport sollte stets Spaß machen.

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Viktoria Maisner
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