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Sport im Urlaub – wie du mit Spaß fit bleibst

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URLAUB – die schönste Zeit des Jahres!

Zeit zum Entspannen, zum Abschalten – einfach um endlich einmal Fünfe grade sein zu lassen.

Doch selbst wenn der Müßiggang die Hauptbeschäftigung während deines Urlaubs ist, so musst du nicht völlig auf Sport verzichten. Schließlich tut dir Sport gut, gibt dir Energie und lässt dich besser entspannen – auch im Urlaub.

Oder gehörst du zu denen, die die viele freie Zeit nutzen, um besonders viel Sport zu machen? Bei mir ist das so. Ohne Bewegung nur faul am Strand zu liegen, ist definitiv nichts für mich.

Wenn bei dir auch Sport im Urlaub einfach dazu gehört, dann findest du im heutigen Artikel sicher ein paar Anregungen.

Was für einen Urlaub möchtest du eigentlich machen?

Als erstes stellt sich die spannende Frage, was du für einen Urlaub machen möchtest? Die Auswahl ist extrem vielfältig und dementsprechend gestaltet sich das Sportprogramm.

Knapp 40% der Deutschen verbringen ihren Urlaub zu Hause auf Balkonien. Dort ist es natürlich einfach, sein tägliches Sportprogramm zu steigern. Die Mehrheit begibt sich allerdings auf Reisen.

Mit Abstand beliebteste Art des Urlaubs ist der Strandurlaub. Die meisten zieht es in den Süden zu Sonne und Meer. Entweder in eine Ferienwohnung, ein Hotel oder als Steigerungsform in einen Club. Hier ist Sport mit Fun-Sportarten verbunden.

Doch auch der Erholungsurlaub in den Bergen von Österreich und Deutschland wird immer beliebter. Ein See lädt dort auch zum Baden ein und die traumhafte Kulisse der Berge ist ein zusätzliche Argument für sportliche Aktivitäten.

Etwas schwieriger gestaltet sich die Sportmöglichkeit auf Städte- und Rundreisen. Während man bei Städtereisen die Joggingschuhe noch ins Gepäck packen kann, gilt es bei ständigem Ortswechsel gut zu planen.

Auch wenn andere – vor allem Nichtsportler – gerne den Kopf schütteln, als Sportler darfst du dir gerne im Vorfeld auch ein paar Gedanken über dein Sportprogramm machen.

Ganz einfach ist das bei den immer beliebter werdenden Aktivreisen. Dort steht die Bewegung im Mittelpunkt der Aktivitäten.

Wie bleibe ich im Urlaub fit?

Fit am Meer – Tipps für den Strandurlaub

Hast du dich für den klassischen Strandurlaub entschieden, solltest du selbigen für einen Morgenlauf nutzen. Der Lauf in dieser traumhaften Kulisse ist nicht nur ein wunderbarer Start in den Tag, sondern auch dank des tiefen Sands ein zusätzliches Training für deine Beinmuskeln.

Auch Schwimmen in Meer oder Pool bietet sich natürlich an – und damit meine ich nicht, das Planschen!

Die spaßigste Variante ist es, die meist vorhandenen Möglichkeiten im Hotel zu nutzen. Animateure machen dich mit Wassergymnastik oder lustigen Spielchen fit. Oder wie wäre es mit einer Runde Beachvolleyball oder das immer beliebter werdende Beachsoccer?  Wasserball, Tischtennis oder auch Tennis – die Möglichkeiten sind vielfältig. Nur Nutzen musst du sie schon selbst! Sicher gibt es auch vor Ort Räder zu leihen, um die Gegend zu erkunden.

Weniger empfehlenswert sind meist die – zumindest theoretisch im Prospekt beworbenen – hoteleigenen Fitnessstudios. Meist ist es nur ein mieser, muffiger Raum mit ein paar alten Geräten. Davon solltest du die Finger lassen und statt dessen lieber Therabänder in deinen Koffer packen. Damit lassen sich prima Übungen machen. Oder du verzichtest ganz auf Equipment und machst dein Training nur mit dem Eigengewicht.

Fit auf den Trip – Tipps für deine Rundreise

Möchtest du lieber ständig etwas neues sehen, so bietet sich ein Roadtrip an. Ich liebe diese Art des Reisens, doch Sport kommt dabei oft zu kurz. Ein paar Dinge gehen aber immer.

Da wären besagte Übungen mit dem Eigengewicht, wie beim Strandurlaub empfohlen. Das geht immer und überall. Und noch etwas bringt dir die extra Portion Bewegung. Verzichte völlig auf Lifte und nimm überall die Treppenaufgänge, wenn sie auch noch so schäbig sind. Leute – die wie ich lieber zu Fuß gehen, wissen sicher was ich meine.

Bei deinen Touren solltest du nicht zu lange im Auto sitzen. Regelmäßige Pausen und dabei immer in Bewegung bleiben, sind wichtig und richtig.

Übrigens – Lauftraining geht eigentlich immer. Dank GPS-Planung im Voraus ist das heutzutage ganz einfach. Seiten wie GPSies zeigen dir die schönsten Routen vor Ort. Bei meinem Trip durch die Südstaaten der USA vor einigen Jahren entdeckte ich so Amerika erst richtig.

Bin ich in Europa unterwegs, packe ich liebend gerne mein Rad ins Auto. Das Rad nimmt nicht viel Platz weg und ist perfekt geeignet um Land und Leute zu entdecken. Alternativ kann man das sicher auch vor Ort ausleihen.

Eine Städtereise als Fitnessprogramm

Zieht es dich im Urlaub eher in quicklebendige Städte, hast du das Fitnessprogramm direkt mit gebucht. Lass den – meist ohnehin öden – Touribus stehen und entdecke die fremde Stadt zu Fuß.

10.000 Schritte sollten dein Mindestziel sein. Auf Städtetrips ist das sehr einfach zu erreichen. Profis legen dort täglich bis zu einem Halbmarathon zurück. Das sind ca. 35.000 Schritte! Das macht nicht nur fit, sondern lässt dich auch wunderbar Stadt und Leute kennen lernen.

Noch besser – und eine meiner liebsten Aktivitäten – ist das Sightseeing direkt in Laufschuhen. Besonders am frühen Morgen, wenn die Stadt langsam erwacht, schnüre ich mir im Urlaub die Schuhe und laufe los.

Wenn ich nur daran denke, bringen mich traumhafte Erinnerungen zum Lächeln. Da war der morgendliche Lauf am Kolosseum vorbei durch das antike Rom, die Stille auf der Donauinsel oder an der Praterallee, Wiens beliebteste Laufstrecke. Da gab es Läufe durch das verschneite Dresden, wo Nebelschwaden an der Elbe gegen die Morgensonne kämpften und als absolutes Highlight eines jeden Läufers – der Lauf im New Yorker Central Park. Morgens um 7 ist dort Rush-Hour und tausende Läufer tauchen den Park in eine quicklebendige Szenerie. Wahrlich, die Stadt, die niemals schläft.

Na neugierig gemacht? Probiere es aus – ich suche mir die Hotels oft auch nach dem Kriterium einer schönen Laufstrecke in der Umgebung aus.

Nutze die Gelegenheiten, die sich dir bieten

Apropos neugierig machen – im Urlaub ist die perfekte Gelegenheit gekommen, mal etwas neues auszuprobieren. Nutze die Möglichkeiten, die dein Reiseziel bietet und mache den Sport, den die Locals auch machen.

Bist du am Gardasee, so gehören Mountainbiken oder Klettern schon fast zum Pflichtprogramm. In den Alpen geht es nicht ohne eine schöne Bergtour in deinen Wanderschuhen und auch Mallorca ist viel mehr als nur Strand und Ballermann.

Die Hauptinsel der Balearen ist die perfekte Insel zum Radfahren. Besonders der Norden bietet sich mit seinen kleinen, meist blendend asphaltierten Straßen für das Rennrad an. Nicht umsonst zieht es im Frühjahr tausende Rennradler und Triathleten zum Training auf die Insel.

Wenn du schon am Meer bist, dann bietet sich ein Tauchkurs oder zumindest schnorcheln an und hast du schon einmal Surfen probiert?

Ist dein Reiseziel exotischer, so darf es auch dein Sportprogramm sein. Wer in Asien unterwegs ist, der sollte unbedingt Yoga, Pilates oder eine der vielen Kampfkünste mit den Einheimischen probieren und in Brasilien bietet sich Capoeira, eine Mischung aus Kampfkunst und Tanz an.

Aktivurlaub – für mehr Sport im Urlaub

Wenn Sport im Zentrum deines Urlaubs stehen soll, so gibt es ebenso zahlreiche Angebote. Der Klassiker unter den Radfahrern ist dabei die Transalp, also die Überquerung der Alpen mit dem Fahrrad. Je nach Schwierigkeit und Fortbewegungsmittel (meist MTB, seltener Rennrad) stellt das eine richtige Herausforderung dar. Untrainiert solltest du das in keinem Falle angehen. Übrigens – eine Alpenüberquerung geht auch zu Fuß und stellt so die Krönung der Wanderurlaube dar.

Du kannst aber auch entspannter und trotzdem sportlich mit dem Rad unterwegs sein. Dafür bietet sich eine Reise an einem  Fluß an. Donau und Elbe sind da bei uns die Klassiker. Die Fahrt an der Elbe hat mich zum Beispiel 2008 zum Umdenken und überhaupt erst zum Sport gebracht!

Ein Aktivurlaub fördert die Ausdauer und entspannt zugleich. Bei keinem deiner Urlaube bist du näher an der Natur, spürst sie, riechst sie und kannst Wind und Wetter genießen. Auch wenn die beiden letztgenannten nicht immer deine Freunde sind.

Sport im Urlaub: Aktiv und Spaß zugleich

Wenn du im Urlaub aktiv bleibst, darfst du auch am Büffet, an der Bar oder beim Restaurantbesuch etwas mehr sündigen. Dein Trainingsplan hat aber im Urlaub Pause, schließlich ist ein Trainingslager kein klassischer Erholungsurlaub. Im Zweifel machst du lieber ein paar Wochen nur sehr wenig Sport oder eben genau das, was dir Spaß macht.

Gerade in der Sommersonne und im Freien gilt es auf ausreichenden Sonnenschutz zu achten. Sonst ist der Spaß am Sport (und am Urlaub) schnell passe. Übrigens – was du bei Hitze beachten musst, erfährst du nächste Woche.

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Auf den Punkt gebracht

Du musst im Urlaub nicht auf den Sport verzichten. Ganz im Gegenteil – es gibt so viele Möglichkeiten, um auch in der schönsten Zeit des Jahres aktiv und fit zu bleiben.

Im Vordergrund sollte dabei stets der Spaß stehen. Hab Freude an der Bewegung und sei neugierig, um auch mal etwas Neues auszuprobieren.

Ach übrigens – ich wünsche dir mehr Zeit für Sport in deinem Leben.

Über den Autor: Torsten Pretzsch

Torsten ist 2008 von der Couch aufgestanden, um ein sportlicheres Leben zu führen. Begonnen mit einer Laufrunde von nur 15 Minuten lief er Jahre später Marathon und absolvierte einen Ironman.

Als Teamleiter und Projektmanager war dieser Weg nur durch gutes Selbstmanagement möglich.

Hier im Blog unterstützt er dich, endlich mehr Sport zu machen. Mehr über Torsten…

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