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Meine Laufausrüstung – noch 8 Wochen bis zum #BerlinMarathon

Hier ist der Start, dort ist das Ziel. Dazwischen musst Du laufen. (Emil Zatopek)

Laufen ist ein sehr einfacher Sport. Ein paar gute Schuhe, ein Sportshirt und eine Jogginghose und los gehts. Möchte man meinen!

Doch ist das so? Reicht dir das?

Ich brauch ein paar Sachen mehr. Nicht viel zwar, aber doch so manches und weil immer mal wieder ein paar Fragen zur Ausrüstung kommt, werde ich heute mal mein typisches Laufequipment vorstellen.

Ein paar Dinge habe ich bereits im Blog vorgestellt, so dass du heute auch unbedingt die Links dir anschauen solltest.

Das wichtigste – die Laufschuhe

“First Thing first!” sagen die Engländer oder um es frei zu übersetzen: “Das Wichtigste zuerst!”

Und das sind zweifelsfrei die Laufschuhe. Es gibt nicht wenige Läufer, da füllen die Laufschuhe ganze Schuhregale. Bei mir ist das nicht so. Lange Zeit kam ich mit einem Paar aus, was ich dann alle 8-10 Monate erneuert habe.

Ganz so ist es heute nicht mehr, doch schuhtechnisch bin ich noch immer minimalistisch unterwegs. Für mein Marathontraining habe ich einen absoluten Lieblingsschuh: Den Saucony Triumph Iso 2.

Dieser Schuh ist so dermaßen bequem und trotzdem direkt, dass es eine wahre Freude ist. Nachdem ich jahrelang eher puristische Lightweight-Trainer-Schuhe getragen habe, genieße ich diese Bequemlichkeit jetzt um so mehr.

Du möchtest endlich 10 km laufen?

In einem Online-Kurs begleite ich dich ab dem 4.November 2017 für 10 Wochen zu deinen ersten 10 Laufkilometern.


Du bekommst nicht nur einen Trainingsplan, sondern auch Tipps & Tricks zum Laufen und jede Menge Motivation durch eine geschlossene Facebook-Gruppe mit allen Teilnehmern.

Übrigens – wer denkt, dass der Schuh aufgrund seiner Bequemlichkeit langsam ist. Nein, nein – man kann damit auch richtig flott laufen.

Zum Wechseln habe ich zwei Schuhe. Wenn es – wie letzte Woche – richtig nass ist, schwöre ich auf meine wasserdichten Brooks Ghost GTX* aus Goretex-Material und dann habe ich noch ein paar normale Brooks Ghost 8*, die mir aber derzeit hier und da ein paar Probleme bereiten.

Deshalb werde ich mir auch in den nächsten Wochen noch das Nachfolgemodell von meinem Lieblingsschuh – den Saucony Triumph Iso 3* kaufen. Dieser Schuh wird mich dann in Berlin hoffentlich zur Bestzeit führen.

Gute Laufklamotten sind ein Segen

Wer mir auf Instagram folgt, könnte meinen, dass ich von Skinfit gesponsort werde. Das ist aber nicht so.

Ich schwöre einfach auf Skinfit, eine österreichische Klamottenmarke, seit dem ich sie vor 4 Jahren schätzen gelernt habe. Klar, die Sachen von Skinfit sind alles andere als super günstig. Aber sie sind extrem haltbar und bleichen auch beim hundertsten Waschgang nicht aus.

Im Sommer habe ich meistens ein Aero Shirt in verschiedenen Farben an. Apropos Farben – die Farben sind richtig kräftig und trotzdem schaut es dezent und wertig aus. So wie mir das gefällt – ich mag nämlich nicht als Litfasssäule rumrennen. Dazu habe ich als Hose meist eine ¾ Trishort an.

Und – ganz wichtig – eine Basecap. Dabei mag ich am liebsten richtige Laufcaps, die leicht sind und trotzdem vor Sonne und Schweiß schützen. Momentan ist das eine Laufcap von Headsweats* mein Favorit. Die hat ein relativ großes Visier, was auch bei Regen meine Brille perfekt schützt. Zudem ist sie sehr leicht und luftdurchlässig, was bei heißen Temperaturen ideal ist. Und schließlich hat sie an der Stirn ein eingenähtes Schweißband, was keinen Schweißtropfen in die Augen kommen lässt.

Und was gibt es noch?

Mehr als Schuhe und Klamotten braucht es nicht fürs Lauftraining, oder? Ich gebe zu, so puristisch bin ich nicht unterwegs und ein paar kleine Gadgets mehr habe ich schon dabei.

Wichtigstes Utensil ist meine heiß geliebte Garmin Forerunner 920XT*. Die Sportuhr begleitet mich allerdings nicht nur bei meinen Läufen, sondern ist längst auch permanenter Begleiter im Alltag.

Warum ich die Uhr so mag, habe ich dir in einem extra Artikel ausführlich erläutert, weshalb ich ihn jetzt dir einfach verlinke:

Seit letztem Jahr habe ich noch einen weiteren Begleiter beim Lauftraining, den ich nicht mehr missen möchte. Die Rede ist vom Formbelt*, eine Art Laufgürtel, der wie eine Hüfttasche funktioniert.

Nur besser – denn alle Taschen baumeln meist daher und nerven so schnell. Anders der Formbelt, der sich an die Hüfte schmiegt und trotzdem Platz für Schlüssel, Handy, Taschentücher und ein Notfall-Gel hat. Eine einfache und super praktische Lösung!

Auch über den Formbelt (und weitere Möglichkeiten, um dein Smartphone beim Laufen zu verstauen) habe ich ein bisschen ausführlicher geschrieben. Du findest den Artikel hier: 5 Ideen, wie du dein Smartphone beim Laufen verstaust

Tja und last not least gibt es da einen Trinkrucksack. Lange zeit wehrte ich mich gegen einen Laufrucksack, hatte lieber eine kleine Flasche in der Hand oder legte meine Strecke so, dass ich an einem Brunnen vorbei kam.

Seit meinem Umzug gibt es solche Strecken nicht mehr in der Art, so dass ich mir für lange Läufe das Camelbak Trinksystem HydroBak* gekauft habe. Die ersten Tests waren etwas durchwachsen, wie es beim ersten langen Lauf war, erfährst du später im Text.

Apropos Ausrüstung – wenn du wissen willst, was ich für eine Ausrüstung für Laufanfänger empfehle, dann schau doch mal hier vorbei: Jogging Ausrüstung: Was du als Anfänger wirklich brauchst

So lief die vergangene Trainingswoche

Eigentlich kann man die letzte Trainingswoche mit einem Wort zusammenfassen: Läuft!

Das Wetter spielte mit denn weder Regen noch Schwüle beim langen Lauf hielten mich auf. Und auch mein Umzug ist abgeschlossen, so dass der Fokus nun wieder in Richtung Training schwenken darf.

Und so startete ich gleich am Montag mit den Intervallen. 3x1km in weniger als 4:45 min/km forderten mich ordentlich. Danach folgte dann die Sintflut – anders kann das Wetter in der Wochenmitte nicht beschreiben.

Dabei war die Suche nach einem regenfreien Zeitfenster am Mittwoch vergeblich, so dass ich einfach im Regen den lockeren Dauerlauf über 10km absolvierte. Und es hat richtig Spaß gemacht, so im Wettkampf mit den Schnecken… 😉

Am Freitag gab es dann eine Art Tempodauerlauf. Zumindest auf die Marathon-Art und Weise. Das heißt ich lief 10km jeweils in weniger als 5:40min/km. Stück für Stück werde ich in diesem Lauf das Tempo steigern, um mich an das Zieltempo beim Marathon zu gewöhnen.

Tja und Sonntag dann der lange Lauf – die Schlüsseleinheit auf dem Weg nach Berlin. Und diesmal wurde es lang – in Sachen Kilometer und auch in Sachen Gefühl. 25km sollten es mindestens werden und tatsächlich standen am Ende über 26km zu Buche.

Dabei lief es anfangs richtig gut. Am Morgen war es noch leicht bewölkt und nicht zu warm. Auch hatte ich mir auf meinen Forerunner eine schöne Strecke zusammengestellt, die ein paar Highlights haben sollte.

Schön war aber relativ, denn manchmal hat die Routenplanung im Netz so ihre Tücken. So durfte ich einmal einen guten Kilometer an der Bundesstraße ohne Radweg entlang laufen. Zum Glück ist Sonntag früh da nicht so viel los und auch ein geplanter Weg endete irgendwann im Gestrüpp statt am anvisierten See.

Egal es war abwechslungsreich und als Highlight konnte ich zwischendrin eine ganze Weile den Flugzeugen beim Starten und Landen zuschauen, denn ich lief am Rande des Münchner Flughafens entlang.

Ab etwa Kilometer wurde es nicht nur heftig warm und schwül, sondern auch zäh. Konditionell war ich gut drauf, aber die Beine wurden schwer. Und so war auf den letzten Kilometern auch noch einmal der Kopf gefragt.

Und was war mit dem Camelbak? Der hat sich aber mal sowas von bewährt. Schlüssel war dabei, dass ich vor dem Start völlig die Luft aus der Trinkblase gelassen habe. Wie das am besten geht? Camelbak umdrehen und dann einen kräftigen Schluck nehmen. So gluckert nichts und die nervfreie Versorgung ist sichergestellt.

Insgesamt also eine Trainingswoche mit der ich rundum zufrieden sein kann. So darf es weitergehen!

Die Woche in Zahlen:

  • 58,7km Laufen in 5:53h

Das plane ich diese Woche

Erneut plane ich 4 Einheiten. Ich hoffe, ich stecke den lange Lauf gut weg und kann Dienstag weitermachen. Intervalle stehen diesmal sogar 5x2km in Marathon-Pace auf dem Plan, zudem noch ein längerer gemütlicher Lauf jenseits der 15km sowie der lange Lauf am Sonntag, der diesmal über 27km gehen soll. Als Ergänzung dann noch ein kurzer Jog an einem der Morgende und fertig ist die nächste Trainingswoche.

Ach halt – diesmal nehme ich mir noch ganz fest eine Stabieinheit vor. Etwas, was bei mir leider immer zu kurz kommt.

Wie schaut deine Laufausrüstung aus? Auf was möchtest du auf keinen Fall verzichten? Würde mich mal brennend interessieren. Schreibe mir doch einen Kommentar. Und wenn du mich weiter auf dem Weg zum Berlin-Marathon begleiten willst, dann melde dich am besten zu meinem Newsletter an.

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Dein Torsten…

Über den Autor: Torsten Pretzsch

Torsten ist 2008 von der Couch aufgestanden, um ein sportlicheres Leben zu führen. Begonnen mit einer Laufrunde von nur 15 Minuten lief er Jahre später Marathon und absolvierte einen Ironman.

Als Teamleiter und Projektmanager war dieser Weg nur durch gutes Selbstmanagement möglich.

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