Berlin-Marathon 2017 – Achterbahn der Gefühle in der Hauptstadt

Wenn du laufen willst, lauf eine Meile. Wenn du ein neues Leben kennenlernen willst, dann lauf Marathon. (Emil Zátopek) Das Zitat der tschechischen Lauflegende passt wie die Faust aufs Auge für meinen Berlin-Marathon 2017. Es war eine Achterbahn der Gefühle und weil ich schon die letzten 14 Wochen ausführlich über meine Vorbereitung berichtet habe, möchte ich euch natürlich auch den Rennbericht nicht vorenthalten. Also schnapp dir einen Kaffee und schnall dich an – es geht los. Der lange Weg zum Start Ich hab gut geschlafen und ich bin bereit. Doch ein bisschen trübt der Blick aus dem Fenster die Stimmung. Leichter Nieselregen, nasse Straßen und Nebel – immerhin ist es mit 12 Grad von der Temperatur her völlig ok. Nach einem kleinen Frühstück auf dem Zimmer und einem doppelten Espresso in der Hotelbar mache ich mich zu Fuß zum Start. Schon der Weg Richtung Reichstag ist ein Erlebnis. Hunderte Läufer …

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Was ist Tapering? Noch eine Woche bis zum Berlin-Marathon…

Der Countdown läuft. Weniger als eine Woche bis zum Start vom Berlin-Marathon. Sicher hast du im Zusammenhang mit den letzten Wochen vor einem großen Wettkampf schon von Tapering gelesen. Aber dich sicher auch schon gefragt, was das eigentlich ist?! Ich möchte heute etwas Licht ins Dunkel bringen. Was ist Tapering? In den letzten Wochen vor dem Marathon verlieren viele Sportler die Nerven. Während die einen geplagt von schlechtem Gewissen noch unbedingt diese oder jene härtere Trainingseinheit nachholen müssen, lungern die anderen zur Schonung nur noch auf der Couch herum. Beides hat nichts mit Tapering zu tun – so viel sei schon einmal verraten. Ich habe dir letzte Woche bereits einmal meine Belastungskurve von Strava gezeigt. Man konnte dort sehr gut den Fitnessanstieg erkennen, aber man sah Gleichzeitig auch, wie die Ermüdung anstieg. Strava errechnet deine Form aus Fitness – Ermüdung. Form = Fitness – Ermüdung Du muss also in den …

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Hochs und Tiefs im Training – Noch 2 Wochen bis zum Berlin-Marathon

Es ist Freitag – kurz vor dem Wochenende und ich bin frustriert. Wobei – nein eigentlich sind das nicht die richtigen Worte. Ich bin genervt! So ist es besser. Seit fast 3 Monaten trainiere ich fokussiert auf den Berlin-Marathon. Bin in dieser Zeit über 500km gelaufen und habe sogar größtenteils auf mein geliebtes Radfahren verzichtet. Alles um am 24.9. fit am Start in der Hauptstadt zu stehen. Und nun das! Was? Fragst du dich sicher und das völlig zurecht. Zum ersten Mal konnte ich mein geplantes Trainingsprogramm diese Woche so gar nicht durchziehen. Mein Körper bremste mich aus – erst zog es in der Leiste, dann meldete sich die Ferse und schließlich schmerzte die Hüfte. Und das nervt! Doch ist es wirklich mein Körper, der mich auf der Zielgeraden bremst oder ist es der Kopf? Und gehören Tiefs nicht eigentlich genauso zum Training wie Hochs? Eine gute Gelegenheit einmal darüber …

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Der Achenseelauf 2017 – meine Generalprobe 3 Wochen vor dem Berlin-Marathon

„Machs dir im Training schwer, dann wird es im Wettkampf leichter.“ (Emil Zátopek) Es ist Sonntag Abend und ich bin müde und kaputt. Aber auch furchtbar aufgekratzt und happy. Warum? Ich war heute beim Achenseelauf am Start – meine Generalprobe für den Berlin-Marathon. Und damit meine Emotionen möglichst roh und ungefiltert bei dir auf dem Bildschirm landen, setze ich mich dennoch hin und haue in die Tasten. Ich möchte dich allerdings schon einmal warnen, denn dieser Post wird schamlose Werbung sein. Werbung für die ich keinerlei Gegenleistung erhalten habe und die ich so aus freien Stücken liefere. Wobei halt – keine Gegenleistung? Stimmt das denn? Ist ein perfekt organisiertes Rennen mit jede Menge engagierter Helfer, eine Strecke in Traumkulisse und alles in allem ein echtes Lauferlebnis etwa keine Gegenleistung? Aber ich greife vor… Warum ausgerechnet der Achenseelauf? Als ich vor 14 Wochen ins konkrete Marathontraining eingestiegen bin, habe ich nach …

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Der Kopf läuft mit: Marathon-Gedanken – noch 4 Wochen bis zum #BerlinMarathon

Distanz ist, was Dein Kopf daraus macht (Läufer-Spruch) Nicht einmal mehr einen Monat bis zum Berlin-Marathon. Das Training ist in der heißen Phase und wenn man viel läuft, hat man viel Zeit nachzudenken. Das kann positiv wie negativ zugleich sein. Tatsächlich ist es so, dass je länger die Distanzen werden, desto wichtiger wird die mentale Komponente. Und die kann man genauso wie die Beine trainieren. Nur machen das die wenigsten Hobbyathleten und auch ich habe da so meine Defizite. Mentaltraining – braucht man das? Es ist keineswegs so, dass Mentaltraining nur den Profis vorenthalten ist. Auch wir Hobbyathleten können davon profitieren. Ich denke dir dürfte klar sein, dass dein Kopf ein wichtiges Instrument in deinem Training ist. Am deutlichsten wird das beim Schweinehund. Dieses kleine possierliche Tierchen, dem manche sogar Namen geben, sitzt nämlich nicht am Abend neben dir auf der Couch. Nein – es sitzt in deinem Kopf und …

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Mein Warum: Marathon-Gedanken – noch 5 Wochen bis zum #BerlinMarathon

Die FiBloKo – die erste deutschsprachige Fitnessblogger-Konferenz ist schon wieder eine Woche. Und wirkt trotzdem noch nach… Zum einen, weil es letzte Woche keinen Bericht zu meinen Berlin-Marathon gab und damit diese Woche ein bisschen was aufzuholen gilt. Und zum anderen will ich heute einen weiteren kleinen Blick zur Seite wagen. Lotta von Tri-It-Fit fragt, warum Fitnessblogger Sport machen. Also warum und wie ich zum Sport gekommen bin und warum ich darüber blogge. Gute Frage – die ich doch gerne beantworte… Runter von der Couch – mein sportliches Leben beginnt Zum Jahreswechsel 2008 reifte in mir die Erkenntnis, dass es so in meinem Leben nicht weitergehen konnte. Ich arbeitete regelmäßig zu viel, ernährte mich schlecht, war Raucher und weit weg vom Fitnesslevel, welches ich als Hobby-Tennisspieler Jahre zuvor hatte. Doch da war noch etwas anderes. Eine latente Unzufriedenheit mit meinem Leben machte sich breit und damit verbunden eine Antriebslosigkeit, um daran …

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Was ist der richtige Untergrund beim Laufen? Noch 7 Wochen bis zum #BerlinMarathon

„Der Marathon ist ein Wettstreit zwischen deinem Willen und deinen Möglichkeiten.“ (Jeff Galloway) Wenn du ein aufmerksamer Leser dieser Reihe bist, hast du es sicher schon mitbekommen, ich bin umgezogen. Und mit dem Umzug haben sich auch ein Großteil meiner Laufstrecken geändert. Das betrifft vor allem auch den Untergrund. Waren in der Großstadt in den Parks eher 90% Asphalt mein häufigster Untergrund, so ist es jetzt deutlich weniger geworden. Was bedeutet das aber für mein Lauftraining? Erst einmal gehöre ich nicht zu der Fraktion, die Laufen auf Asphalt prinzipiell verteufelt. Seit ich 2008 von der Couch aufgestanden bin, war mein bevorzugter Laufuntergrund Asphalt. Zum einen, weil in der Großstadt die Möglichkeiten für Läufe auf weicheren Böden eher begrenzt sind und zum anderen, weil Laufen für mich deshalb ein so fantastischer Sport ist, weil man immer und überall direkt starten kann. Da möchte ich mir einfach keine Gedanken über den Untergrund …

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Meine Laufausrüstung – noch 8 Wochen bis zum #BerlinMarathon

Hier ist der Start, dort ist das Ziel. Dazwischen musst Du laufen. (Emil Zatopek) Laufen ist ein sehr einfacher Sport. Ein paar gute Schuhe, ein Sportshirt und eine Jogginghose und los gehts. Möchte man meinen! Doch ist das so? Reicht dir das? Ich brauch ein paar Sachen mehr. Nicht viel zwar, aber doch so manches und weil immer mal wieder ein paar Fragen zur Ausrüstung kommt, werde ich heute mal mein typisches Laufequipment vorstellen. Ein paar Dinge habe ich bereits im Blog vorgestellt, so dass du heute auch unbedingt die Links dir anschauen solltest. Das wichtigste – die Laufschuhe “First Thing first!” sagen die Engländer oder um es frei zu übersetzen: “Das Wichtigste zuerst!” Und das sind zweifelsfrei die Laufschuhe. Es gibt nicht wenige Läufer, da füllen die Laufschuhe ganze Schuhregale. Bei mir ist das nicht so. Lange Zeit kam ich mit einem Paar aus, was ich dann alle 8-10 …

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